«Mein privates Glück» von Michael Köhlmeier

Eigentlich hätte alles gut werden können. Schwester Johanna wäre mit der Mutter in die Ferien nach Würzburg gefahren. Klein Georg hätte mit dem etwas schrulligen Vater, dem «Sogenannten», eine gemütliche Zeit zu Hause verbracht. Doch dann kam alles anders.

(Symbolbild)
Bildlegende: (Symbolbild) colourbox

Mit dem plötzlichen Erscheinen des Onkels geraten die Dinge aus dem Lot. Der kam eigentlich nur, um seine Verlobte Rosemarie – kurz Rosa – vorzustellen. Doch wie das Leben so spielt: Johanna fährt alleine nach Würzburg, die Mutter bleibt daheim, um die Braut kritisch zu beäugen

Klein Georg verliebt sich in Rosa, der Vater auch. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Der gemeinsame Abend endet im Streit. Die Mutter stürzt zu später Stunde über einen Koffer die Treppe hinab.

Wer hat Schuld? Jahre später versucht der nunmehr erwachsene Georg das tragische Geschehen zu rekonstruieren. Aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen spiegelt er den Zusammenbruch einer heilen Welt. Michael Köhlmeier erzählt von dieser Familientragödie mit virtuoser Leichtigkeit, Witz, Humor und grosser Empathie für seine Figuren.

Mit: Peter Simonischek (Georg), Susanne Lothar (Mutter), Lutz Herkenrath (Vater), Uli Plessmann (Onkel Adam), Jutta Hoffmann (Rosa), Therese Underberg (Johanna), Franz Josef Steffens (Der dicke Tod)

Regie: Robert Matejka - Produktion: NDR/DLR/ORF 1998 - Dauer: 50'

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Karin Berri