Premiere: «Dunkler Pinguin» von Woody Allen

Eine Auswahl kurzer Dialoge, Geschichten und Notizen aus Allens Büchern «Without Feathers» (1972) und «Side Effects» (1975) - vierzig Minuten Radiounterhaltung, in der sein unverwechselbar aberwitziger Humor, der keine Pointe scheut, ohne je billig zu werden, sich in all seinen Facetten präsentiert.

Bildlegende: Keystone

In die Zeit, als diese Texte erschienen, fallen Allens Filme «Play it Again, Sam», «Everything You Always Wanted to Know About Sex, ...», «Sleeper» und «Love and Death». Filme wie «Annie Hall» oder «Manhattan» aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre markieren zwar keinen Bruch in seinem Schaffen, stehen aber doch für einen neuen «Stil», einen subtileren und weniger surrealen Humor, zeigen auch vermehrt autobiographische Züge. Die Texte von «Dunkler Pinguin» sind noch deutlich von Allens Anfängen als Gag-Schreiber und Stand-Up-Comedian geprägt.

Mit: Michael Wittenborn (Allen), Jodoc Seidel (Walker/Abraham), Nikola Weisse (Edna/Sarah), Vincent Leittersdorf (Ford/Will), Hanspeter Müller-Drossaart (Agathon/Lincoln), Gottfried Breitfuss (Simmias/Kroll), Jörg Schröder (Henker/Der Herr), Klaus Brömmelmeier (Bote/Isaak/Jennings), Désirée Meiser (Mary), Katja Reinke (Alice)

Aus dem Amerikanischen von Benjamin Schwarz - Musik: Hans Feigenwinter - Tontechnik: Tom Willen - Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 40'

Woody Allen, geboren am 1. Dezember 1935 als Allen Stewart Konigsberg in Brooklyn/New York, Komiker, Filmregisseur, Autor, Schauspieler und Jazzmusiker. Neben seinen Filmen betätigt er sich auch als erfolgreicher Autor von Kurzgeschichten und Theaterstücken. Allen spielt Klarinette in der «Eddy Davis New Orleans Jazz Band». Er drehte bisher über 40 Filme, wurde 24 Mal für den Oscar nominiert und erhielt die begehrte Auszeichnung vier Mal.

Hans Feigenwinter, geboren 1965 in Basel, tourte als Teenager mit Popgruppen. Bald darauf absolvierte er das Studium für Klavier an der Swiss Jazz School in Bern. Zentral ist für ihn die Entwicklung seiner Instrumentalsongs, die sich zwischen Improvisation und Komposition bewegen, von Kleinst- bis Grossformationen und von akustischem bis elektronischem Klangbild reichen. In den letzten Jahren realisierte er seine Musik mit den Formationen «Hans Feigenwinter ZINC» oder «FEIGENWINTER 3».

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen dieses Hörspiel nur für 7 Tage zum Nachhören anbieten.

Redaktion: Claude Pierre Salmony