«Random oder Warum immer das falsche Lied gespielt wird»

Hörspiel von Gesine Danckwart

Junge Leute beim Festival.
Bildlegende: Sinnsuche, egal wo.

Ist es eine Party, die Happy Hour in einer Lounge, ein Anlass mit Performance? Jedenfalls ein freizeitliches Treffen. Alle sind gleich gestimmt und gleich gesinnt: Jede und jeder ist von Kopf bis Fuss auf sich selber eingestellt. Das bringt aber nichts. Denn ein «Winner» ist nicht unter ihnen.

Gesine Danckwarts Stück, 2000 unter dem Titel «Arschkarte» vom Jungen Theater Göttingen uraufgeführt, dokumentiert den Stimmungstrend junger Leute am Anfang dieses Jahrtausends: Da wird an unglücklichen Zufällen herumgerätselt, nach Rezepten zur Schicksalsbewältigung gesucht und nach Massnahmen gegen immer dasselbe Abdriften.

Mit: Anja Klein, Katja Reinke, Andreas Sindermann und Klaus Brömmelmeier

Musikberatung und Assistenz: Anatol Kempker - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2001 - Dauer: 32'

Gesine Danckwart, 1969 in Elmshorn (Deutschland) geboren, hat Theaterwissenschaften studiert und in Berlin eine freies Theater gegründet. Ihre zahlreichen Stücke wurden von verschiedenen Theatern produziert. Im Jahr 2009 erlebten gleich drei Texte ihre Uraufführung: «Auto» am Theater Hebbel am Ufer in Berlin, «Und die Welt steht still» und «Walgesänge von Menschen und Tieren» beide am Nationaltheater Mannheim. Ebenfalls 2009 fand die Premiere von Danckwarts erstem Film «UmdeinLeben» (sic) auf dem Münchner Filmfest statt.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Claude Pierre Salmony