Feuer und Extase in der Zürcher Tonhalle

Manche Musiker sind Glücksfälle für das Konzertleben. Zu ihnen gehört sicher Jörg Widmann, virtuoser Klarinettist, produktiver Komponist und charmanter Vermittler seiner Musik. In der Saison 15/16 hat er bei der Zürcher Tonhalle den sogenannten «Creative Chair» inne.

Porträt Jörg Widmann.
Bildlegende: Ein Glücksfall für die Zürcher Tonhalle: Komponist Jörg Widmann. Imago/Stefan M. Prager

Entsprechend prominent erscheint Jörg Widmann denn auch im ersten Konzert des Orchesters: «Con brio» eröffnet seine gleichnamige Konzertouvertüre den Abend, und in seiner «Elegie» ist der Komponist dann sein eigener Interpret. Prominent auch die Solisten im Doppelkonzert von Johannes Brahms: Lisa Batiashvili und Gautier Capuçon. Auch aufs Programm gesetzt hat Chefdirigent Lionel Bringuier das schwelgerische «Poème de lextase» von Alexander Skrjabin, dessen 100. Todestag damit gewürdigt wird.

Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre
Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102
Jörg Widmann: Elegie für Klarinette und Orchester
Alexander Skrjabin: Le poème de lextase op. 54

Tonhalleorchester Zürich
Lionel Bringuier, Leitung
Lisa Bathiashvili, Violine
Gautier Capuçon, Violoncello
Jörg Widmann, Klarinette

Konzert vom 17. September 2015, Tonhalle Zürich

Erstausstrahlung: 08.10.15

Redaktion: Patricia Moreno