Klänge der Grossstadt, Klänge der Natur

Die Lucerne Festival Academy spielt drei Klassiker der musikalischen Moderne: Bartok, Szymanowski und Varèse.

Er wolle die Klänge der Grossstadt in seine Musik verpacken, erklärte Béla Bartok gegenüber seiner Frau, und liess sich vom Strassentrubel für seine Musik inspirieren. Die Schiffs-Nebelhörner auf dem New Yorker Hudson River hatten es auch Edgar Varèse angetan, als er seine gigantische Klang-Partitur «Amériques» komponierte. Nicht weniger farbig, aber doch einiges ruhiger ist hingegen Karol Szymanowskis 1. Violinkonzert geraten, lässt er doch einen nächtlich-fantastischen Wald vor unseren Ohren auferstehen.

Béla Bartok: Der wunderbare Mandarin op. 19 (Konzertfassung von 1927)
Karol Szymanowski: Violinkonzert Nr. 1 op. 35
Edgar Varèse: Amériques (Fassung von 1927)

Lucerne Festival Academy
Pablo Heras-Casado, Leitung
Isabelle Faust, Violine

Konzert vom 6. September am Lucerne Festival Sommer 2015, KKL Luzern

Redaktion: Norbert Graf