Anita O'Day

 

Die Jazzsängerin Anita O'Day durchlebte eine wilde Karriere mit vielen Hochs und Tiefs. Sie sah sich selbst als Song-Stylistin, die «aus jedem Song eine Präsentation machen» wollte, und die nie von anderen Vokalistinnen oder Vokalisten beeinflusst war, sondern die sich in erster Linie an Instrumentalisten wie Buddy DeFranco, Art Tatum oder Charlie Parker orientierte. Vor allem in den 1950er-Jahren veröffentlichte sie eine Reihe von herausragenden Alben beim Label Verve. 1981 schrieb sie die bemerkenswerte Autobiographie «High Times, Hard Times». Der Jazzpublizist Bruno Rub ist Gast von Peter Bürli.

(Wiederholung vom 13.11.07)