Aufzeichnen von Telefongesprächen

Viele Schweizer Firmen weisen bei einem Anruf auf ihre Hotline mit einer Bandansage darauf hin, dass Gespräche zur Qualtitätssicherung aufgezeichnet werden können. Es gibt aber auch Fälle, wo Telefonate ohne diesen Hinweis mitgeschnitten werden können.


Pensionskassenexperte beantwortet Hörerfragen
Espresso hat gestern darüber berichtet, dass immer mehr Pensionskassen, die in Unterdeckung gefallen sind, zur Sanierungsmassnahme der «Nullverzinsung» greifen. Pensionkassenexperte Martin Hubatka beantwortet Hörer-Fragen.

 

Beiträge

  • Aufzeichnen von Telefongesprächen

    Ruft man auf eine Hotline an, werden Kunden oft darauf hingewiesen, dass das Gespräch aufgezeichnet werden kann. Wird die Aufzeichnung zu Schulungszwecken gebraucht, ist eine solche Ansage Pflicht. Es gibt aber auch Fälle, wo Firmen Aufzeichnungen machen können, ohne die Kunden zu informieren.

    Bei Anrufen auf die Hotline von Firmen wie der Swisscom oder der Postfinance ertönt vor jedem persönlichen Gespräch eine Ansage ab Band. Diese besagt, dass das Gespräch aus Qualitätssicherungsgründen aufgezeichnet werden kann. Die Firmen benutzen die aufgezeichneten Gespräche zur Schulung der Mitarbeiter im Call-Center.

    Matthias Schmid

  • Pensionskassenexperte beantwortet Hörerfragen

    Rund 60 Prozent aller Schweizer Pensionskassen sind derzeit in Unterdeckung - sie könnten mit dem aktuellen Kapital zur Zeit nicht sämtliche Forderungen erfüllen. Espresso hat in der Sendung vom Vortag über die Problematik der Sanierungsmassnahme «Nullzinsrunde» berichtet.

    Martin Hubatka, Pensionskassenexperte und Präsident des «Vereins für unentgeltliche BVG-Auskünfte» beantwortet die Fragen der Hörerinnen und Hörer. Er erklärt, dass Pensionierte trotz der schwierigen Lage der Pensionskassen keine Rentenkürzungen befürchten müssen und dass es auch im aktuellen Umfeld noch lohnenswert sein kann, sich ins Überobligatorium einzukaufen.

    Yvonne Hafner