Der umstrittene «Kuhtrainer»

In einem Grossteil der Schweizer Ställe sorgt der sogenannte «Kuhtrainer» dafür, dass angebundene Kühe nicht auf ihr Lager koten und urinieren. Tun sie das trotzdem, verabreicht das Gerät den Tieren einen Stromstoss.

Streitgespräch: Umstrittener «Kuhtrainer»

Bauern und der Schweizerische Bauernverband bezeichnen den «Kuhtrainer» als harmlos. Die Kühe würden schnell lernen, den nötigen Schritt zurück zu machen und nur selten mit Strom in Berührung kommen.
Tierschutzorganisationen und auch das Bundesamt für Veterinärwesen bewerten den Kuhtrainer jedoch als wenig tiergerecht. Im «Espresso»-Streitgespräch kreuzen Bauernverband und KAG-Freiland verbal die Klingen.

Beiträge

  • Reportage: So funktioniert der Kuhtrainer

    In einem Grossteil der Schweizer Ställe sorgt der sogenannte «Kuhtrainer» dafür, dass angebundene Kühe nicht auf ihr Lager koten und urinieren.

    Für die Kühe ist dies auch aus gesundheitlichen Gründen wichtig. Verschmutze Lager können Infektionen auslösen und auch die Milch verunreinigen.

    Mit dem «Kuhtrainer» werden die Tiere daran gewöhnt, für ihr Geschäft einen Schritt zurück zu machen, was das Lager sauber hält. Machen die Kühe den Schritt nicht, verabreicht das Gerät ihnen einen Stromstoss.

    Die Reportage aus einen Stall zeigt, wie der Kuhtrainer funktioniert und warum Bauern das Gerät anwenden.

    Flurin Maissen