Gentech in der Glace

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  • Gentech in der Glace

    Das Bundesamt für Gesundheit BAG gibt dem Glacehersteller Unilever grünes Licht für die Verwendung von Eiweiss, das mit gentechnisch veränderten Hefezellen hergestellt wird.

    «Das sogenannte Eis-strukturierende Protein ISP wird aus gentechnisch veränderter Hefe gewonnen und zwar so, dass man in den Proteinen weder Hefezellen noch Erbgut dieser Hefezellen findet», erklärt das BAG. 

    Bei der Fabrikation werden der Glacemasse geringe Mengen des Proteins zugegeben. Dadurch bilden sich beim Gefrieren äusserst feine Eiskristalle, was die Qualität des Produkts verbessert.

    Der Schweizerische Konsumentenschutz SKS kritisiert das Bundesamt für Gesundheit. Geschäftsleiterin Sara Stalder hätte es begrüsst, wenn zumindest eine Deklarationspflicht mit der Bewilligung einhergegangen wäre: «Konsumentinnen und Konsumenten wollen Transparenz bezüglich Gentechnik im Zusammenhang mit Lebensmitteln.» Das BAG sagt dazu, die Gesetzgebung schreibe in diesem Fall keine Deklarationspflicht vor, weil es sich bei diesem Protein um einen Fabrikationshilfsstoff handelt und diese grundsätzlich nicht unter die Deklarationspflicht fallen.

    Martina Schnyder

  • Warmwasser vom Hahn: kein Spareffekt

    Um Strom zu sparen, wird nicht selten warmes Wasser vom Wasserhahn bezogen und dieses dann aufgekocht. Aus Sicht der Energieeffizienz ist das sinnlos.

    Beim Öffnen des Warmwasserhahns fliesst zuerst bis zirka 1,5 Liter kaltes Wasser aus der Leitung. Ist es Wasser, welches vorher schon aufgewärmt war und in der Leitung wieder abgekühlt ist, hat man hier schon einen Energieverlust. Lässt man diese 1,5 Liter den Abfluss runter und wartet auf warmes Wasser, setzt der Boiler ein, verbraucht Strom zur Warmwasseraufbereitung und die nächsten 1,5 Liter kühlen in den Leitungen aus.

    Eine zentrale Warmwasseraufbereitungsanlage verbraucht zudem im Vergleich zum Wasserkocher und zur Pfanne mit Deckel mehr Energie.

    Magnus Renggli

  • Günstigste Krankenkasse per SMS

    Per SMS erfahren Sie innert Sekunden, welche Krankenkasse für Sie am günstigsten ist. Preis pro SMS: 50 Rappen.

    1. Ihre Adresse hat die Postleitzahl 4500 und Sie wählen die höchste Franchise von 2500 Franken schreiben Sie ein SMS mit folgendem Text: «KK 4500 2500»
    2. Senden Sie dieses SMS an die Nummer 898

    Sie erhalten als Antwort die Namen der für Sie günstigsten Krankenkassen. Basis: Erwachsene Person, Unfalldeckung eingeschlossen, inkl. Spezialmodelle wie HMO. «Espresso» bietet diesen Service in Zusammenarbeit mit dem Vermögenszentrum VZ an.

    Oliver Fueter / Philip Kempf