Leise Strassen gegen den Lärm

In der Schweiz leiden 1,2 Millionen Menschen unter zu viel Verkehrslärm. Mit speziellen Strassenbelägen soll nun der Lärm an der Quelle eingedämmt werden.


Kinder im Visier der Werbeindustrie
Weil Kinder bei Kaufentscheidungen eine immer wichtigere Rolle spielen, geraten sie zunehmend in den Fokus der Werbeindustrie. Der wachsende Werbedruck birgt jedoch auch Gefahren.

Beiträge

  • Leise Strassen gegen den Lärm

    In der Schweiz leiden 1,2 Millionen Menschen unter zu viel Verkehrslärm. Spezielle Strassenbeläge sollen nun Abhilfe leisten.

    Es handelt sich hierbei um Asphalt-Beläge, die durchsetzt sind mit Millionen von feinen Poren. Diese sind in der Lage, einen Teil des Autolärms zu schlucken und an der Quelle zu eliminieren.

    Laut Berechnungen von Fachleuten sind Belags-Sanierungen die günstigste Variante, um die gesetzlich vorgeschriebene Senkung der Lärmemissionen zu erreichen. Heute verursacht der Lärm des Strassenverkehrs in der Schweiz Gesundheitskosten von rund 120 Millionen Franken jährlich.

    Felix Münger

  • Kinder im Visier der Werbeindustrie

    Kinder ein zentraler Wirtschaftsfaktor: Sie verfügen über immer mehr eigenes Geld und bestimmen Kaufentscheidungen im Haushalt massgeblich mit. Kein Wunder richtet sich bis die Hälfte aller Werbespots direkt oder indirekt an Kinder.

    Schon ab dem Primarschulalter können Kinder die gängigsten Werbespots problemlos singen oder nachspielen. Kinder beurteilen Werbebotschaften vor allem gefühlsmässig und selten rational.

    Damit sind sie für die Werbebranche attraktiv - das macht sie aber auch besonders schutzlos. Die Werbebranche hat sich deshalb selber 50 Regeln zum ethisch korrekten Umgang mit Kindern und Werbung auferlegt.

    Yvonne Hafner