Niedriger Rheinpegel - hohe Benzinpreise

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  • Tankschiff auf dem Rhein.

    Niedriger Rheinpegel - hohe Benzinpreise

    Die Hälfte des Benzins, das die Schweiz importiert, wird auf dem Rhein transportiert. Der Fluss führt aber momentan nur halb so viel Wasser wie gewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Deshalb gibt es Probleme.

    Damit die Schiffe nicht auf Grund laufen, können sie nicht voll beladen werden. Dies verteuert die Transportkosten und damit auch das Benzin. Die Importeure weichen in solchen Fällen oftmals auf die Schiene aus und liefern Benzin per Bahn vom Hafen in Rotterdam in die Schweiz. Aber auch dieser Schienentransport stösst irgendwann an Kapazitätsgrenzen. Trotzdem kommt es in der Schweiz nicht zu einer Knappheit von Benzin, dafür sorgen die Reserven des Bundes. Das Benzin wird bei einem tiefen Rheinpegel nicht knapp, dafür aber teurer.

    Simon Thiriet

  • Konsumnachrichten

    Verjährung bei Verträgen mit Vertretern / IV will bei psychisch Kranken rascher handeln / Vorläufig keine Urheberrechts-Gebühr beim Handykauf  Das Bundesgericht hat entschieden, dass nach Widerruf eines Haustürgeschäfts eine Verjährungsfrist von nur einem Jahr gilt.

    Nach Ansicht des Gerichts ist ein schnelles handeln möglich und zumutbar.

    Psychisch Kranke sollen laut der Invalidenversicherung schneller erkannt und betreut werden. Damit soll ein frühzeitiges Ausscheiden aus der Arbeitswelt und eine damit verbundene Auszahlung einer IV-Rente vermieden werden. Auf Handys dürfen vorerst keine Urheberrechtsgebühren erhoben werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat die zuständige Behörde des Bundes aufgefordert, die Einführung einer solchen Gebühr zu überdenken.

  • Abgabetermin: Wie sauber muss die Wohnung sein?

    Die Tochter von «Espresso»-Hörerin Yolanda Zeiter ist vor kurzem aus ihrer Mietwohnung ausgezogen. Bei der Wohnungsabgabe zeigte sich der Vermieter sehr pingelig. Zeiters mussten vielerorts nachputzen und auch ein Kuchenblech ersetzen, weil es einen Fleck aufwies.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo durfte der Vermieter dies verlangen.

    Eine Wohnung muss grundsätzlich wieder so sauber übergeben werden, wie sie übernommen wurde. Der Vermieter kann dabei verlangen, dass dreckige Stellen nachgeputzt werden. Sind Flecken oder Kratzer entstanden, muss der Mieter für den Schaden aufkommen. Davon ausgenommen sind Schäden, die durch normale Abnützung entstanden sind, zum Beispiel im Spannteppich.

    Matthias Schmid