Notfallbehandlung: Gerichtsentscheid zugunsten der Patienten

Weil sich Ärzte und Behörden nicht einig waren, wer die Kosten für eine Notfallbehandlungen eines schwerkranken Mannes übernehmen muss, sollte seine Witwe nach dessen Tod 8000 Franken aus dem eigenen Sack bezahlen. Doch jetzt hat ein Gericht zugunsten der Betroffenen entschieden.

Warum gibt es nicht mehr Kunststofftuben?

Ob Senf, Mayonaise oder Tomatenpüree, die meisten Lebensmittel sind in Tuben aus Aluminium. Espressohörer Marc Derron hat sich an einer solchen Tube verletzt und fragt sich, warum das Metall nicht durch Kunststoff ersetzt wird? Espresso gibt Antwort.      

 

Beiträge

  • Der Kanton muss bezahlen - nicht der Patient

    Eine Witwe hätte gemäss dem St. Galler Kantonsarzt mehrere tausend Franken für die Notfallbehandlung ihres inzwischen verstorbenen Mannes übernehmen sollen. Dabei hatten die Ärzte bei dieser ausserkantonalen Behandlung zugesichert, dass der Wohnkanton die Kosten trägt. Das St.

    Galler Kantonsgericht hat nun aber die Witwe entlastet: Der Kanton muss die Kosten übernehmen. Gemäss der Schweizerischen Patientenorganisation SPO ist die Kostenübernahme nach ausserkantonalen Notfallbehandlungen häufig unklar. Bei der SPO hofft man nun, dass dieser Gerichtsentscheid Signalcharakter hat und die Patienten generell in solchen Situationen entlastet.

    Alex Reichmuth

  • Warum gibt es nicht mehr Kunststofftuben?

    Die Migros bestätigt, die Forschungslabors hätten schon mit vielen Materialien experimentiert. Doch kein Material kann Lebensmittel in Tuben derart frisch halten wie Aluminium. Espresso sagt weshalb.

    Krispin Zimmermann