Ökologie auf der Kriechspur?

Der «Mobilitäts-Monitor» von Auto-Schweiz zeigt: Für drei von vier Schweizern ist das Auto unentbehrlich, gleichzeitig steigt aber auch das Bewusstsein für die Ökologie. Diese soll aber möglichst nichts kosten.


In den Ferien über's Ohr gehauen
Hörer erzählen, was ihnen in den letzten Sommerferien passiert ist. Falscher Safran, wertloses Leder oder teure Timesharing-Verträge. Manch einer hat sich nicht nur von der Sonne blenden lassen.

Beiträge

  • Ökologie auf der Kriechspur?

    Der «Mobilitäts-Monitor» von Auto-Schweiz zeigt: Für dreiviertel aller Schweizer ist das Auto unentbehrlich, gleichzeitig steigt aber auch das Bewusstsein für die Ökologie. Letzteres darf für die Konsumenten allerdings nicht auf Kosten des eigenen Portmonees gehen.

    Dass die Schweiz in Sachen Öko-Autos noch nicht weiter ist, liege  am fehlenden Angebot sowie am zu hohen Preis, kritisieren Experten. Beim Verkaufsgespräch würden Verkäufer häufig versuchen, Kunden einen stärkeren Motor zu verkaufen als nötig. Die Automobilbranche weist die Vorwürfe zurück und schiebt die Verantwortung auf die Kunden ab.

    Yvonnen Hafner

  • In den Ferien über's Ohr gehauen

    Viele Espressohörer mussten selber schmunzeln, als sie am Hörertelefon von ihren Urlaubserfahrungen berichteten: «Wie konne ich nur so leichtgläubig sein?» Nicht alle Hörer liessen sich aber ausnehmen.

    Eine Hörerin aus Weinfelden erzählt: «An einer Tankstelle in Süditalien wurde ich von hilfsbereiten jungen Männern beraten. Statt Benzin zu tanken, wollten sie mir einen neuen Luftfilter einbauen. Da ich aus dem Norden komme, hätte ich noch den «Winter»-Luftfilter drin. Hier benötige man aber einen «Sommer»-Luftfilter mit grösseren Löchern!» Sie habe dann dankend abgelehnt.

    Krispin Zimmermann