Ohne Wissen der Eltern: Bankkonto für 12-jährige

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  • Ohne Wissen der Eltern: Bankkonto für 12-jährige

    Bei verschiedenen Schweizer Banken können bereits 12-jährige selbstständig ohne Einwilligung der Eltern ein Bankkonto eröffnen. Das ist völlig legal. Die Bank darf die Eltern auch nicht von sich aus über dieses Konto informieren. Auch gegenüber den Eltern gilt das Bankkundengeheimnis.

    Ein Konto mit 12: Das geht beispielsweise bei der Credit Suisse, der Migros Bank, der Basler Kantonalbank und der Raiffeisenbank. Bei anderen Banken, wie der Zürcher oder Aargauer Kantonalbank ist dies ab 15 möglich, bei UBS und St. Galler Kantonalbank ab 15. Die Postfinance verlangt bis zum 18. Geburtstag eine Unterschrift der Eltern.

    Oliver Fueter

  • Sandwich vom Frühstücksbuffet - nicht immer erlaubt

    Jetzt in der Ferienzeit, stellt sich die Frage, darf ich vom Frühstücksbuffet noch ein Sandwich für unterwegs mitnehmen? «Espresso» hat verschiedene Hotels und Passanten befragt.

    Die meisten befragten Passanten haben schon einmal vom Frühstücksbuffet im Hotel etwas eingepackt. «Ich habe schon mal ein Brötli und einen Apfel eingepackt», sagt ein Passant. Eine andere Passantin hatte schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, als sie Zwieback in ihrer Handtasche verschwinden liess. «Man muss es einfach unauffällig machen.» Für einen ältern Herrn ist solches Verhalten nicht akzeptabel: «Ich habe das auch schon beobachtet und finde das peinlich. Die Hotelliers können aber wenig dagegen machen, weil sie sonst ihre Kunden vergraulen.»

    Nicole Roos

  • Anspruch auf Gratifikation?

    «Espresso»-Hörer Urs Koblers Lebenspartner erlitt letztes Jahr einen schweren Herzinfarkt. Seither kann er nur noch ein 30% Pensum erfüllen. Ende November wird er aus der Firma austreten und eine Invalidenrente bekommen.

    «Letztes Jahr hat mein Lebenspartner wegen guter Leistungen eine Gratifikation erhalten», schreibt Urs Kobler. Er fragt sich, wie es in diesem Jahr aussehe. «Kann mein Lebenspartner auch in diesem Jahr mit der Grati rechnen? Gilt hier eine Art Gewohnheitsrecht?»

    Es gibt ein Gewohnheitsrecht beim Lohn: Zahlt ein Arbeitgeber mindestens drei Jahre lang am Jahresende eine Gratifikation oder eine Erfolgsbeteiligung aus, ohne dass er ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass es sich um eine freiwillige Leistung handelt, so hat man als Angestellter auch künftig Anspruch auf diesen Zustupf.