Schweizer Hopfenproduzenten unter Druck

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  • Schweizer Hopfenproduzenten unter Druck

    Schweizer Bier wird nur zu einem kleinen Teil aus Schweizer Hopfen und Braugerste gemacht. Der Grossteil der Zutaten stammt aus Deutschland und Nordamerika.

    Obwohl Schweizer Hopfen und Gerste im Vergleich zu den ausländischen Produkten viel teurer ist, nehmen die Bierbrauer den Bauern die Ernte ab - auch aus Imagegründen. Beim Hopfen geraten die Preise in der aktuellen Preisrunde jedoch unter Druck.

    Nur noch 9 Produzenten bauen in der Schweiz rund 20 Hektaren Hopfen an. Im Vordergrund steht dabei die Hopfensorte «Perle», die bei Bieren für eine Grundbitterkeit sorgt. Schweizer Hopfen unterscheidet sich in der Qualität praktisch nicht vom Hopfen aus Deutschland und den USA. «Der Schweizer Hopfen hebt sich eigentlich nur durch seine Herkunft aus der Region vom anderen Hopfen ab», erklärt Stefan Ullrich, Präsident des Vereins Schweizerischer Hopfenproduzenten. Er betreibt einen eigenen Hof in Stammheim (ZH).

    Matthias Schmid

  • BAG-Studie: Bisphenol A in Kassenzetteln ist «unbedeutend»

    Eine neue Studie des Bundesamts für Gesundheit zeigt, dass die Chemikalie Bisphenol A nur beschränkt über die Haut aufgenommen wird. Zudem dringt Bisphenol A kaum in die tieferen Hautschichten ein.

    Die neuen Ergebnisse zeigten als Fazit, dass die Aufnahme von Bisphenol A durch die Haut unbedeutend sei.

    Bisphenol A ist in Kassenzetteln und anderen Thermopapieren wie Parktickets enthalten. Die Chemikalie ist umstritten, weil es sich um eine hormonaktive Substanz handelt. Sie kann gesundheitliche Schäden verursachen.

    Coop setzt in einigen Läden an der Kasse nun Papier ohne Bisphenol A ein. Bei der Migros ist jedoch auch weiterhin Thermopapier mit Bisphenol A im Einsatz. Der Grossverteiler verfolgt aber die Entwicklungen auf diesem Gebiet.

    Nicole Roos

  • Amtsgebühren: Grosse Unterschiede für gleiche Leistung

    Egal ob Wohnsitzbestätigung, Anmeldung, Parkkarte oder Bestattungsgebühren. Für die gleiche Amtsleistung zahlen Steuerzahler je nach Wohnort massiv unterschiedliche Gebühren. Das zeigt ein grosser «Kassensturz»-Vergleich. 

    Schon bei den «kleineren» Amtsleistungen zeigen sich grosse Preisunterschiede. Eine Wohnsitzbestätigung kostet in Aarau nichts, in Schaffhausen 30 Franken, in Genf sogar 50 Franken. Ähnliche Unterschiede gelten auch für Anmeldungen, Unterschriften-Beglaubigungen oder Schriften-Empfangsscheine.

    Massiver noch sind die Unterschiede bei den Jahresparkkarten für die blaue Zone. Basel verlangt 120 Franken, Luzern 600 Franken.

    Flurin Maissen