Selbständigkeit: Lösung oder Sackgasse?

Trotz Wirtschaftskrise wurden bis Juli 2009 20'000 neue Firmen gegründet. Vor allem im Baugewerbe und in der Holzindustrie. Doch nicht immer führt der Weg der Selbständigkeit ins Glück.


Sackgeld: Wieviel und wofür?
Dank regelmässigem Sackgeld können Kinder wertvolle erste Erfahrungen mit Sparen und Ausgeben machen. Entscheidend sind klare Abmachungen zwischen Eltern und Kindern.

Beiträge

  • Selbständigkeit: Lösung oder Sackgasse?

    Fachleute sagen: «Das A und O der Selbständigkeit ist der Wille». Dieser Satz muss schwieriger sein als er tönt. Denn auch die Zahl der Firmenkonkurse bricht dieses Jahr alle Rekorde.

    Neben dem Willen fehle es vielen Jungunternehmern an Geduld, sagt Marc Hamburger vom «StartZentrum Zürich». Eine weitere Hürde sei die Geldbeschaffung. Neuen Firmen geben Banken selten Kredite und Stiftungen welche Jungunternehmer mit Mikrokrediten unterstützen weisen Geschäftsideen mehrheitlich ab.

    Krispin Zimmermann

  • Sackgeld: Wieviel und wofür?

    Sackgeld hat für Kinder einen grossen Wert. Und zwar nicht nur in Franken und Rappen, sondern vor allem, was Erfahrungen betrifft.

    Eltern und Kindern sollen in Sachen Taschengeld klare Vereinbarungen treffen, empfiehlt Budgetberaterin Jeannette Germann. Kinder müssten grundsätzlich frei über ihr Sackgeld verfügen können. Von einer Taschengeldreduktion als Strafe rät sie ab. Und: Grössere Geldgeschenke sollen Kinder erst nach einiger Bedenkzeit ausgeben.

    «Espresso» stellt ausserdem das Sparsystem Kinder-Cash vor. In dessen Zentrum steht ein Sparschwein mit vier Abteilen.

    Tobias Fischer