Versicherungsfragen: Was ist erlaubt?

Wer eine Versicherung abschliessen will, muss einen Fragebogen ausfüllen. Üblich sind Angaben zum Wohnort oder zum Geburtsdatum. Ist aber bei einer Autoversicherung die Frage nach Kindern noch zulässig?

 

Der Kunde bestimmt den Preis

Mit dieser Geschäftsidee trotzen verschiedene Betriebe in der Westschweiz der Wirtschaftskrise. Mit dem Konzept riskieren sie im Einzelfall zwar weniger Einnahmen, versprechen sich aufgrund der Werbewirkung aber gesamthaft einen Vorteil.

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  • Versicherungsfragen: Was ist erlaubt?

    Um die Prämie für seine Autoversicherung zu berechnen, sollte «Espresso»-Hörer Paul Auer angeben, ob er Kinder hat. Die Versicherung «smile.direct» bezieht sich dabei auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Nachwuchs und dem Fahrstil herstellen.

    Prinzipiell dürfen Versicherungen ihre Kunden alles fragen, was relevant für die jeweilige Police ist. Davon ausgenommen sind Fragen zu Politik, Religion und Sexualität.

    Ob die Frage nach Kindern für die Risiko-Einschätzung bei einer Autoversicherung relevant ist, ist umstritten. Andere Versicherungen verzichten auf das Kriterium.

    Matthias Schmid

  • Der Kunde bestimmt den Preis

    Egal ob beim Coiffeur oder im Restaurant: Wie viel eine Leistung kostet, wird nicht mehr vorgegeben, sondern vom Kunden bestimmt. Mit dem Konzept «Zahl was du willst» begegnen in der Westschweiz verschiedene Unternehmen der Wirtschaftskrise.

    Im Einzelfall bezahlen die Kunden vielleicht weniger, als eine Leistung normalerweise kosten würde. Gesamthaft profitierten die Betriebe aber vom Konzept, da sie aufgrund der Werbewirkung mehr Kunden anlocken. Bisher haben die Betriebe damit positive Erfahrungen gemacht.

    Stéphane Gabioud