Weiterbildungs-Abzocke unter neuem Namen

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  • Weiterbildungs-Abzocke unter neuem Namen

    Die Firma «Lunidan Est.» hat gezielt Berufsschüler mit einem Wettbewerb angesprochen. Der Wettbewerb entpuppte sich jedoch für eine Berufsschülerin als Geldfalle.

    Bei einem gewonnenen «Karrierecoaching» wurde sie darauf nämlich zum Abschluss eines Vertrags für eine teure Weiterbildung gedrängt. Die Masche ist altbekannt. 

    Beim Wettbewerb wäre der erste Preis eine Reise nach Ibiza gewesen. Der zweite Preis, den die Berufsschülerin gewann, stellte sich als Verkaufsgespräch heraus. Dort versprach ein gewiefter Verkäufer der 20-Jährigen das Blaue vom Himmel. «In Seminaren würde man mir beibringen, wie ich meinen Lohn erhöhen könne», erinnert sie sich. Am Ende dieses «Gratistreffens» unterschrieb die Berufsschülerin einen Kaufvertrag der Firma «Lunidan Est.» über ein Weiterbildungspaket. Kostenpunkt: 7600 Franken. Zahlbar in 33 Raten à 200 Franken.

    Samira Zingaro / Gabriela Baumgartner

  • «Diese Aktion richtet sich explizit an Menschen»

    Herr und Frau Mandl aus Klosters Dorf wollten ein Sonderangebot der SBB nutzen und so die schöne Schweiz im Zug bereisen. Selbstverständlich mit ihrem Sennenhund, «denn wir reisen immer zu dritt», sagt Madeleine Mandl. Die Reisepläne haben Mandls aber ohne die Bundesbahnen gemacht.

    Denn diese verkaufen den Mandls keinen GA-Ferienpass für den Hund.

    15 Tage im Zug unterwegs für 199 Franken - so lautet das Spezialangebot der SBB. Madeleine Mandl hätte drei solcher GA-Ferienpässe gekauft; zwei für sich und ihren Mann und eine für ihren Sennenhund. «Für mich ist selbstverständlich, dass ich für den Hund auch bezahle, obwohl er immer unter dem Sitz auf dem Boden liegt». Am SBB-Schalter verkaufte man Madeleine Mandl aber keinen dieser Ferienpässe für ihren Hund.

    Magnus Renggli

  • Tablets in der Backup-Falle

    Tablet-PCs boomen, weil die einfachere Bedienung und die eingeschränkten Möglichkeiten den Bedürfnissen vieler besser entsprechen. Doch einige dieser Tablets werden nie gesichert.

    Besonders heikel ist diese Backup-Falle für jene, die aussschliesslich ein Tablet besitzen - ohne dieses noch mit einem Computer zu synchronisieren. Das bedeutet, dass Daten nur auf dem Tablet sind. Geht dieses verloren, kaputt oder muss zurückgesetzt werden, sind auch die Daten weg.

    Während bei PCs z.B. eine externe Festplatte verwendet werden kann, um sämtliche Daten zu sichern, fehlen bei Tablets die passende Software und die Anschlussmöglichkeiten.

    Guido Berger