Wo sind die versprochenen Preissenkungen?

Weniger Einschränkungen für Warenimporte, tiefere Preise für die Schweiz: So hat sich das die Politik vorgestellt. Doch ein halbes Jahr nach Aufhebung der Importmonopole spüren Konsumenten praktisch nichts von Preissenkungen. Die Hoffnungen ruhen auf dem nächsten Schritt Richtung Marktöffnung.

 

Stachys - Vergessene Delikatessen
Sie sind klein, knackig und schmecken leicht nussig. Stachys stammen ursprünglich aus Japan. Ende des 18. Jahrhunderts gelangten sie nach Europa. In Vergessenheit geraten, werden die Gemüseknollen nun wieder angebaut.

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  • Wo sind die versprochenen Preissenkungen?

    Vor einem halben Jahr ist das Importmonopol für patentgeschützte Güter (ausgenommen Medikamente) gefallen. Von den angekündigten Preissenkungen ist allerdings noch nicht viel zu spüren.

    Denn auch wenn Parallelimporte nun zugelassen sind, sind sie laut den Grossverteilern nicht einfach zu realisieren.

    Der Fall der nächsten Handelshürde soll die Preise aber tatsächlich in Bewegung bringen: Ab Mitte 2010 gilt nämlich das so genannte Cassis-de-Dijon-Prinzip. Waren, die in der EU zugelassen sind, dürfen dann ohne Weiteres auch in der Schweiz verkauft werden.

    Tobias Fischer

  • Stachys frisch gepflückt.

    Stachys - Vergessene Delikatessen

    Die weissen Stachyknollen werden im Frühling gesetzt und erst im Winter um die Weihnachtszeit geerntet.

    Der Anbau und die Ernte erfordern Geschick, Ausdauer und viel Handarbeit. Die Delikatesse ist daher auch sehr teuer. Ein Kilogramm Stachys kann je nach Saison und Herkunft bis zu 50 Franken kosten.

    Stachys können roh oder gekocht gegessen werden. Im Aroma sind die Stachys fein nussig, mit leicht erbsigem Aroma. Im Biss sind sie enorm knackig.

    Krispin Zimmermann