«Nichts» von Ralf Schlatter

Ralf Schlatter kam 1971 in Schaffhausen zur Welt. Nach dem Studium von Germanistik und Geschichte in Zürich und Spanien lebt er heute als freier Autor und Kabarettist (im Duo «schön&gut») in Zürich.

Ralf Schlatter
Bildlegende: Ralf Schlatter zvg

Für seinen Debütroman «Federseel» (2002) und die Erzählung «Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor» (2003) erhielt er diverse Förderpreise und Auszeichnungen. Im Mai 2008 erschien «Verzettelt Verlorene Worte und ihre Geschichten». Während rund zehn Jahren sammelte er dafür von Hand beschriebene, weggeworfene Zettel auf der Strasse und erfand Geschichten dazu. 2012 erschien der Lyrikband «König der Welt».

Für Schweizer Radio und Fernsehen schrieb er die Hörspiele «Rumantsch Grischun» - ausgezeichnet mit dem Prix Suisse 2006 - und «Nudelsonntag», sowie mehrere «Schreckmümpfeli», u.a. «Mord auf Tonband», das 2007 in die Endauswahl zum besten Schreckmümpfeli der letzten 30 Jahre kam.

Zusammen mit Anna-Katharina Rickert tritt er im Duo «schön&gut» auf, mit poetischem und politischem Kabarett. Für ihr erstes Programm «Eine Liebesgeschichte» erhielten «schön&gut» 2004 den Salzburger Stier, den bedeutendsten Preis im deutschsprachigen Kabarett. Aktuell sind sie mit dem vierten Programm «Schönmatt» unterwegs.

Redaktion: Päivi Stalder