«Ich musste alles vergessen»

Die Sopranistin Joyce DiDonato über ihre Rolle im Film «The Florence Foster Jenkins Story».

Legendär sind die gequälten Töne der Sopranistin Florence Foster Jenkins. Für ihre Rolle in einem Dokumentarfilm über die schlechteste Sängerin der Welt hat eine der besten Sängerinnen der Welt viel von ihrer Kunst vergessen müssen. Kein leichtes Unterfangen.

Ausserdem in der Sendung:
- Stimmt's? Künstliche Orchester machen realen Orchestern Konkurrenz. Und nicht jeder merkt es.
- Neuerscheinungen unter anderem mit der kleinsten Bigband der Welt.
- Sowie eine musikalische Postkarte aus Südafrika.

Beiträge

  • Stimmt's: Künstliche Orchester

    Stimmts, dass wir künstliche Orchester von echten nicht unterscheiden können?

    Musik aus so genannten Klangbibliotheken - etwa im Filmmusikbereich - machen Aufnahmen mit realen Orchestern Konkurrenz. Ein Hannoveraner Team von Musikpsychologen hat nun getestet, ob Hörer Wiedergaben von Orchestermusik mit Hilfe solcher Klangbibliotheken von derjenigen echter Orchester unterscheiden können.

    Jenny Berg

  • Neuerscheinungen: Spröd und wild

    Schön, spröd und raffiniert - die Geigerin Alina Ibragimova mit Bachs Violinkonzerten.

    Visuell erfrischend - der neue Arche-Musikerkalender

    Klein aber wild - «Marina & The Kats», die kleinste Bigband der Welt

    Gabriela Kaegi

  • Kaffee mit Joyce DiDonato

    Die 47-jährige Mezzosopranistin ist auf den grössten Bühnen der Welt zuhause: New York, Mailand, München, Wien. Im Kino ist sie zurzeit allerdings in einer anderen Rolle zu erleben. Als diejenige Sängerin, die für ihre besonders schiefen Töne bekannt war: Florence Foster Jenkins.

    Ein Gespräch über das Verlernen guten Gesangs, über Yoga und die US-Präsidentschaftswahl und ihre Auswirkungen auf das Kulturleben in den USA.

    Moritz Weber

Moderation: Benjamin Herzog, Redaktion: Benjamin Herzog