Arthrose: Wenn die Gelenke schmerzen

Gesundheit

Verschleiss und Alterung setzten den Gelenken zu. Liegt ein Knorpelschaden vor, führt dies zu einer Arthrose. Eine Arthrose ist meistens sehr schmerzhaft und schränkt den Betroffenen in seinen Bewegungen ein.

Schmerzhafte Arthrose im Kniegelenk.
Bildlegende: Schmerzhafte Arthrose im Kniegelenk. colourbox

Eine Arthrose zeigt sich meist schon nach dem Aufstehen, durch Schmerzen in den Arthrose-Gelenken bei den ersten paar Schritten. Die Schmerzen lassen nach, können tagsüber aber wieder stärker auftreten, wenn die Gelenke überbelastet werden. Gelenkgeräusche, Verformung des Gelenks oder zunehmende Unebenheit der Knorpelfläche sind weitere Symptome einer Arthrose.

Therapie und Vorbeugung

In der Therapie einer Arthrose werden grundsätzlich zwei Ziele verfolgt: Zum einen soll sich der Patient im Alltag schmerzfrei bewegen können. Andererseits soll auch verhindert werden, dass sich mechanische Einschränkungen oder Veränderungen im Gelenk einstellen. Um dies zu erreichen, wird dem Schmerzreiz ausgewichen, d.h. Verzicht auf belastende Arbeiten. Mittels Physiotherapie werden die Gelenke mobilisiert und die Muskeln aufgebaut. Je nach Situation werden Schmerzmittel verschrieben. Wenn diese Massnahmen zur Linderung der Schmerzen nicht ausreichen, wird das Einsetzen eines künstlichen Gelenks diskutiert.

Eine Arthrose lässt sich durch ausreichend Bewegung vorbeugen. Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking sind dafür geeignete Bewegungsformen, da sie die Gelenke schonen. Um die Belastung der Gelenke klein zu halten, ist Übergewicht zu vermeiden.

Redaktion: Yvonne Dünser