Barfuss über Tannzapfen, Kieselsteine und Moos

Feucht-weiches Moos, spitzig-harte Kieselsteine und federnd-warme Holzschnitzel. Das eine ist angenehm, das andere unangenehm. Wer über einen Barfussweg mit verschiedenen Untergründen geht, nimmt die unterschiedlichen Materialien erstaunlich gut wahr und tut seiner Gesundheit etwas Gutes.

Auf dem Barfussweg lernt man wieder, mit den Füssen zu spüren.
Bildlegende: Auf dem Barfussweg lernt man wieder, mit den Füssen zu spüren. SRF

Barfusswege schiessen wie Pilze aus dem Boden. Dabei ist das Barfussgehen als Heilmittel nichts Neues. «Bereits Pfarrer Sebastian Kneipp hat im 18. Jahrhundert empfohlen, barfuss zu gehen», sagt Maja Leu, Präsidentin des Kneipp Vereins Schaffhausen.

Krafttraining und Abhärtung

Denn barfuss gehen ist in vielerlei Hinsicht gesund. Wie beim Kneippen im Wasser fördert es die Durchblutung des ganzen Körpers. Weil: Ohne Schuhe können wir die Füsse uneingeschränkt bewegen. Barfussgehen härtet gegen Krankheiten ab.

Ausserdem: Barfuss über Steine und Holzschnitzel zu gehen, ist wie eine Fussreflexzonenmassage. Und: Beim Barfussgehen werden Fuss, Fussgelenk, Wade und Knie gestärkt. Dies ist vor allem für ältere Menschen wichtig. Denn es ist ein gutes Training für die Sturzprophylaxe.

Redaktion: Brigitte Wenger