Das grosse Sprachensterben

Brauchtum

Der 26. September gilt als der «Europäische Tag der Sprachen». Ziel ist es, die sprachliche Vielfalt hervorzuheben und zu fördern. Jedoch verschwinden auf diesem Planeten regelmässig Kleinsprachen. Nur schlimm oder gefährlich? Auch das Romanische ist davor nicht gefeit. 

An Schweizer Schulen wird heute bevorzugt Englisch unterrichtet.
Bildlegende: An Schweizer Schulen wird heute bevorzugt Englisch unterrichtet. colourbox

Man kann das Trauern um den Verlust dieser Kleinsprachen auch als pure Romantik abtun. Fakt ist aber, mit dem Verlust jeder Sprache geht auch ein Verlust an wertvollen Informationen und Kultur einher.

Fakt ist auch, dass die Sprache dauernd im Wandel ist. Schon vor Jahrhunderten wurden Dialekte wie das Patois verdrängt. Sprachtrends waren seit jeher massgeblich daran beteiligt. Was heute als modern und fortschrittlich - wie Englisch oder Mandarin - gilt, war früher beispielsweise Französisch. SRF Redaktor Markus Gasser erklärt in seinem Beitrag, weshalb es sich dennoch lohnen kann Kleinsprachen aktiv zu fördern.

Autor/in: daue, Redaktion: Markus Gasser