Guetzli nur mit echter Butter

Brauchtum

Vor Weihnachten herrscht in Agnes Fässlers Küche Hochbetrieb. Die Bauersfrau aus Küssnacht am Rigi hat sich durch ihr Hobby ein zweites Standbein geschaffen und bäckt Guetzli. Ihre Leckereien finden reissenden Absatz. Dabei legt sie Wert auf natürliche Zutaten. Margarine ist bei ihr z.B. tabu. 

Echte Butter sorgt für den unvergleichlichen Geschmack.
Bildlegende: Echte Butter sorgt für den unvergleichlichen Geschmack. colourbox

«Wenn im Rezept Butter steht, dann gehört da auch Butter hinein», argumentiert Agnes Fässler. Mit Salz geht die gelernte Bäcker-Konditorin nur sehr sparsam um. Ausserdem verrät sie, dass man Teig nicht schaumig schlagen braucht und das Mehl erst zum Schluss hinzufügen soll. Damit der Teig nicht zäh wird, verarbeitet sie ihn nur sehr kurz.

Agnes Fässlers Erfolg als Guetzli-Bäckerin zeigt sich nur schon darin, dass ihre Mailänderli, Zimtsterne und Co bis nach Namibia und Neuseeland verschickt werden. Ihre eigenen Kinder können den feinen Duft von frischgebackenen Guetzli allerding bald nicht mehr riechen.

Autor/in: daue, Redaktion: Kurt Zurfluh