Musik und Geschichten: Die Ribary-Dynastie

Musik & Geschichten

Der Name Jost Ribary bürgt innerhalb der Ländlermusik für Spitzenklasse. Drei Generationen haben in der Schweizer Volksmusik Geschichte geschrieben: Jost Ribary (1910-1971), Jost Ribary junior (1935-2013) und Jost Ribary III. Beat Tschümperlin zeichnet ein musikalisches Porträt.

Klarinettist Jost Ribary junior ist am 13. Juni 2013 im Alter von 78 Jahren gestorben.
Bildlegende: Klarinettist Jost Ribary junior ist am 13. Juni 2013 im Alter von 78 Jahren gestorben. SRF

Die Ribary-Dynastie wurde durch Jost Ribary senior begründet. Er beherrschte als Klarinettist, Saxofonist und Komponist 30 Jahre lang die Szene und schrieb 1933 den Schottisch «Steiner Chilbi», das in der Schweiz bis heute meistgespielte volkstümliche Musikstück.

Senior und Junior

Bald schon in die Fussstapfen seines berühmten Vaters trat sein Sohn Jost Ribary junior. Mit dem «Chatzebüsi»-Ländler gelang ihm ebenfalls ein unverkennbarer Klassiker der Volksmusik.

Nun sind auch die Klarinette und das Saxofon von Jost Ribary junior endgültig verstummt. Am Samstag, 22. Juni 2013, fand in seinem Heimatort Oberägeri die Trauerfeier statt. Jost Ribary junior wurde 78 Jahre alt.

Die dritte Generation

Die musikalische Nachfolge seines Vaters hat Jost Ribary III (* 1961) bereits vor ein paar Jahren angetreten. Mit seiner Kapelle sorgt der Bläser dafür, dass die Ribary-Musik aus Oberägeri auch in dritten Generation weiterlebt. Interessant, dass mit René Wicky ein Akkordeonist dabei ist, der in allen drei bisherigen Jost Ribary-Formationen gespielt hat.

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Beat Tschümperlin