So farbig kann Mohn sein

Garten

Mit verschiedenen Mohnarten lässt sich ein fantastisches Blütenmeer im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon zaubern. Blutroter Klatschmohn, pastellfarbener Seidenmohn, rosaroter Schlafmohn oder kalifornischer Goldmohn erfreuen Auge und Herz. Bei der Saat sollte einiges beachtet werden.

Seidenmohn, Klatschmohn und Goldmohn.
Bildlegende: Farbenpracht: Seidenmohn, Klatschmohn und Goldmohn. SRF

Alle Arten werden von Anfang bis Mitte März ins Freiland, in Kisten oder in Töpfe gesät. Bald bilden sie kleine Rosetten und stängeln dann zur vollen Blüte auf.

Samen nicht bedecken! Mohnsamen sind Lichtkeimer, d.h. sie benötigen für den Keimimpuls das Licht. Deshalb werden die Samen nur auf die Erde gestreut und angedrückt. Sie werden keinesfalls überdeckt.

Auf grossen Flächen wird zuerst der Boden mit der Harke gelockert und mit dem Rechen ausgeebnet. Jetzt wird der Boden mit dem Rücken des Rechens fein angedrückt, so erhält der Boden die richtige Dichte, nicht zu locker und nicht zu fest.

Dann wird breitwürfig von Hand ausgesät, die Mohnsaat wird mit dem Rücken des Rechens gut angedrückt und dann fein mit der Brause übergossen. Auf kleinen Flächen wird die Saat mit den Händen angeklopft. Das Andrücken ist wichtig, damit die ersten Wurzeln schnell Kontakt zur feuchten Erde haben und nicht austrocknen.

  • Jetzt keimen die Samen innerhalb von 14 Tagen. Wichtig: in dieser Zeit den Boden nicht austrocknen lassen; wenn nötig mit der Brause wässern.
  • Wenn die Saat zu kleinen Pflänzchen heranwächst, weniger oft giessen, ihre Wurzeln dringen tief in den Boden ein und sorgen selbst für Nachschub.
  • Beim Schlafmohn gibt es spezielle Sorten, welche sehr grosse Samenkapseln ausbilden und reichlich Samen tragen. Dies sind die Samen welche in der deutschen und österreichischen Küche verwendet werden: der Mohnkuchen lässt grüssen!

Mohnarten in der Übersicht

Autor/in: div, Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Bernhard Siegmann