Von Trubschachen nach Argentinien

Brauchtum

Im 19. Jahrhundert hat es viele Schweizer Familien ins Ausland gezogen. Sie sind der Armut im eigenen Land entflohen und habe ihre Zelte sonstwo auf der Welt aufgeschlagen, viele in Nord- und Südamerika. Einer von ihnen war der Hochstapler Peter Wingeier.

Das Denkmal von Teófilo Romang, der eigentlich Peter Wingeier hiess, und im 19. Jahrhundert von Trubschachen nach Argentinien ausgewandert ist.
Bildlegende: Das Denkmal von Teófilo Romang, der eigentlich Peter Wingeier hiess, und im 19. Jahrhundert von Trubschachen nach Argentinien ausgewandert ist. Pedro Lenz

Autor Pedro Lenz hat mit «I bi meh aus eine» die wundersame, aber wahre Geschichte des Hochstaplers Peter Wingeier aus dem Emmental aufgeschrieben. Der Schweizer wanderte im 19. Jahrhundert nach Argentinien aus, nahm eine falsche Identität als Arzt an und gründete sein eigenes Dorf «Romang».

Pedro Lenz hat das Dorf Romang besucht, die argentinische Weite, die er liebevoll und staunend beschreibt, selber gefühlt und wurde von den Nachfahren der Schweizer Auswanderer begeistert empfangen. Sie erzählten ihm die Geschichte ihres Gründervaters, gaben ihm Briefe, Dokumente, zeigten ihm die Originalhäuser der Gründerzeit und auch das Denkmal mit der Inschrift «El Pueblo de Romang a su Fundador Dr. Teófilo Romang 23 de abril de 1873».

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Markus Gasser