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Geschichte, Geografie Kleines Land, grosse Politik

Der Erste Weltkrieg stürzte die Schweiz in eine innenpolitische Krise, das Land drohte am Röstigraben zu zerreissen. Nach Kriegsende blieb der Einfluss der internationalen Politik stark: Mit der Ansiedlung des «Völkerbunds» in Genf stand die Schweiz plötzlich im Rampenlicht der Weltpolitik.

Innenpolitische Zer­reisspro­be

Die Wahl des deutschfreundlichen Ulrich Wille zum General sowie etliche politische Skandale liessen vor allem in der Romandie den Eindruck entstehen, dass die eidgenössische Politik und Armee dem Deutschen Kaiserreich zuneigten. Ein gehässiger Schlagabtausch in den Zeitungen der verschiedenen Sprachregionen vertiefte den Graben zusätzlich. Gezeichnet vom Einfluss des Ersten Weltkrieges drohte die Schweiz entlang des Röstigrabens zu zerreissen.

Ein Kleinstaat im Rampenlicht der Weltpolitik

Auch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde der Kleinstaat von der internationalen politischen Lage stark beeinflusst und gefordert. Die Ansiedlung des «Völkerbunds» in Genf stellte die Schweiz im Jahr 1920 ins Zentrum der europäischen Politik.

Die zwischenstaatliche Organisation wurde gegründet, um den nächsten grossen Krieg zu verhindern, ja den Weltfrieden auf ewig zu sichern. Der «Völkerbund» scheiterte jedoch bereits nach 20 Jahren. Was hat dazu geführt?

Trotz des Versagens hat sich das Projekt auch positiv auf die Zukunft ausgewirkt: Mit der Gründung des «Völkerbunds» wurden nämlich wichtige Grundsteine zur internationalen Zusammenarbeit gelegt. Nicht zuletzt ebnete dies den Weg für die Vereinten Nationen (UNO).

Didaktik

Stufe: Sek II

Fächer: Geschichte

Stichwörter: Röstigraben, General Ulrich Wille, Völkerbund, UNO, Vereinte Nationen, Pariser Friedenskonferenz, Völkerrecht, Versailler Vertrag, Monroe-Doktrin, Charta der Vereinten Nationen

Produktion:

  • Felix Münger. Radio SRF 2 Kultur «Kontext». 2014
  • Daniel Theis. Radio SRF 2 Kultur «Wissenschafts-Magazin». 2014

Verkauf: Nicht im Angebot.

Audio on Demand: Unbegrenzt.

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