Pierrot Lunaire. Aus dem Leben eines Dandys

Pierrot Lunaire, das ist eines der zentralen Werke der Musik des 20. Jahrhunderts. Mit diesem Stück hat Arnold Schönberg 1912 ein Paradox komponiert: Der Ausführende soll seinen Part zwar sprechen und nicht singen, aber dennoch die Tonhöhen halten.

Der in Berlin lebende US-amerikanische Sänger David Moss hat sich dieser Herausforderung gestellt, in einer sehr subjektiven Aktualisierung Schönbergs (21-22), genauso wie Peter Schweiger, dessen Fassung des Stücks im Spättermin (22.35-24) zu hören ist, eingerahmt von anderen Vertonungen des surrealen, dekadenten und symbolistischen Textes von Otto Erich Hartleben nach Albert Giraud.