Appenzeller Anthologie: Dehäm ond dänäbe

200 Autorinnen und Autoren blicken von innen und aussen auf die beiden Appenzell. Sie schauen genau hin, beschreiben in kurzen Szenen Besonderheiten, bewundern landschaftliche Schönheiten, erzählen vom «Ankommen, Abhauen und Fremdgehen», vom «heue, sticke, schröpfe» oder von «Bergen und Schrunden».

Appenzeller Bauernhaus auf einem Hügel
Bildlegende: Typisch Appenzellerland: Streusiedlungen und sanfte Hügel. SRF

Man findet die verschiedenen Appenzeller Mundarten, viel Originelles, historisch Interessantes und Texte, die nicht nur vom schönen Appenzellerland berichten. Lernt bei der Lektüre eine selbstbewusste und selbstkriitische Region und eigensinnige Menschen kennen.

Die Herausgeber Rainer Stöckli, Peter Surber, Eva Bachmann, Heidi Eisenhut und Doris Ueberschlag sammelten für diese vielfältige Anthologie nicht nur Geschichten und Gedichte, auch Listen mit appenzellischen Redewendungen oder Innerrhoder Spitznamen und Darstellungen der verschiedenen Mundarten.

Rosie Hörler, eine der jüngsten Autorinnen, liest in der «Schnabelweid» ihren Text «De José ond s Annemariili», eine moderne Sage über eine unglückliche Liebe.

Buchhinweis:
«Ich wäre überall und nirgends». Appenzeller Anthologie.
Literarische Texte seit 1900. 2016, Appenzeller Verlag.

Redaktion: Susanne Sturzenegger und Christian Schmutz