«Ds Chloschter hinderem Gurte» von und mit Peter Arens (2/2)

Am 18. Februar feierte er seinen 80. Geburtstag, ohne viel Aufwand, mit seiner Familie, und leider auch praktisch ohne mediales Echo, obwohl er zu den wichtigen Schweizer Theaterpersönlichkeiten gehört. Peter Arens.

Im Laufe seines reichen Theaterlebens ist er auch kurzfristig unter die Autoren gegangen und hat zwei witzige «Legenden» geschrieben, poetisch, voll Übermut, voll abstruser Phantasie. Zu seinem 80. Geburtstag hat Schweizer Radio DRS die beiden «Legenden» mit ihm aufgenommen - ein Geschenk für beide Seiten.

Mit: Peter Arens und Esther Morgenthaler (Akkordeon) - Technik: Franz Baumann und Ueli Karlen - Redaktion: Christian Schmid - Regie: Buschi Luginbühl


Peter Arnes bildete sich zum Schauspieler aus, und spielte anschliessend auf den renommierten Bühnen des deutschsprachigen Theaters, Deutsches Theater Göttingen, Schauspielhaus Hamburg, Kammerspiele und Residenztheater München, Burgtheater Wien, Schillertheater Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus. Die Häuser sind im Nachkriegsdeutschland denn auch mit Namen wie Fritz Kortner, Hans Schweikart, Erich Engel, Leopold Lindtberg oder Leonard Steckel verbunden.
Ab 1963 wird das Zürcher Schauspielhaus seine künstlerischen Heimat.
Peter Arens kennt man aber auch aus zahllosen Filmen und Fernsehproduktionen, u.a. war er bei den grossen Schweizerfilmen von Franz Schnyder oder Kurt Früh dabei.
Peter Arens pflegte zeitlebens die Sprache. Davon zeugen unzählige Lesungen mit den verschiedensten Texten in Hochdeutsch, aber auch in seinem Bernerdialekt. Legendär ist seine Interpretation der Berndütschen Odyssee von Albert Meyer, mit der er übrigens zu früheren Zeiten zusammen mit Friedrich Dürrenmatt unterwegs war.