Ittu'me inglisch'e – das Buch über Matteänglisch

Die Mätteler in der Berner Unterstadt machen ihre Identität zwischen Buchdeckeln fassbar. Das Werk von Hans Markus Tschirren und Peter Hafen ist Sprachlehrgang und Geschichtenbuch in einem.

Blick von der Münsterplattform aufs Mattequartier Bern (Bild: Keystone)
Bildlegende: Blick von der Münsterplattform aufs Mattequartier Bern (Bild: Keystone) Keystone

In der Matte gibts «Matteänglisch». Die schematisierte Geheimsprache der Mätteler hält sich knapp am Leben. Im Alltag hört man es kaum mehr. Mindestens so interessant ist aber das lokale, wilde «Mattebärndütsch» mit rotwelschen Wurzeln. Daraus wachsen Dutzende von Wörter in den allgemeinen Sprachgebrauch der Berner und Deutschschweizer. Der Matte sind Wörter entsprungen wie nische «schauen», schpanyfle «gaffen», Giiu «Knabe», abtechle «abhauen», ieu «ja», schnorz «egal» und Hach/Hächù «Mann».

In «Ittu'me inglisch'e – Matteänglisch» präsentieren die Autoren Hans Markus Tschirren und Peter Hafen die Matte und ihre Sprache. Eine vergnügliche und lehrreiche Reise in drei Sprachen – Mattebärndütsch, Matteänglisch und Schriftdeutsch.

Neben speziellen Mattewörtern wird in der Schnabelweid auch der Familienname Umbricht erklärt. Ausserdem kommen neue Sprachatlaskarten zur Alltagssprache heraus, an dem 670'000 Internet-Benützer mitgemacht haben. Es zeigt schweizerdeutsche Eigenheiten im deutschen Sprachraum.

Buchhinweis: Hans Markus Tschirren, Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e Matteänglisch; Die Matte und ihre Sprachen. Weberverlag 2016.

Moderation: Joelle Beeler, Redaktion: Christian Schmutz