Magazin Februar 2013

Das «Schnabelweid»-Magazin besucht im Februar Schweizer Mundarten - und geht über die Landesgrenzen hinaus. Sind Kiezdeutsch oder Balkanslang wirklich so gefährlich? Ein Buch behauptet das Gegenteil.

Sina hat eine neue CD herausgebracht
Bildlegende: Sina hat eine neue CD herausgebracht Pat Wettstein

Eingebettet zwischen Mundart-Briefkasten und Wettbewerb macht die Mundartsendung «Schnabelweid» Halt in Greifensee ZH. Hier wohnt Monika Meier, die selbst Kinderverse mag und auch von ihrer Tante, der Privatkindergarten-Pionierin Frieda Schulthess-Mäder, alte Verse gesammelt hat.

Musikredaktor Martin Schäfer bespricht die neue CD der Walliser Sängerin Sina. Sie hat mit zwölf anderen Sängerinnen und Sängern Duette aufgenommen und diese auf einer CD verbunden. Nun ist das Werk da, auf dem auch Stefanie Heinzmann, Büne Huber, Kuno Lauener, Polo Hofer und viele andere zu hören sind.

Schliesslich gehts noch um Kiezdeutsch. Die Berliner Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese will mit ihrem Buch «Kiezdeutsch - ein neuer Dialekt entsteht» beweisen, dass Gassensprache von oft jungen Migranten nichts Schlechtes ist. Mit der Freiburger Professorin Regula Schmidlin schaut «Schnabelweid», inwiefern die Behauptungen stimmen. Sie sind jedenfalls nicht eins zu eins auf Balkanslang in der Schweiz anwendbar.

Literatur:
Heike Wiese: Kiezdeutsch; Ein neuer Dialekt entsteht. Beck, 2012. ISBN: 978-3-406-63034-7

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Christian Schmutz