Potz heitere Faane! Redensarten in all ihren Facetten

Warum sprechen wir eigentlich so oft in Bildern, im übertragenen Sinn? Diese Schnabelweid steht ganz im Zeichen von Redensarten und Sprichwörtern - mit Beispielen, Geschichten und Hintergrundinfos. De füdleblutt Wahnsinn!

Zahnbürsten und Zahnpastatube
Bildlegende: Warum heisst es auf Deutsch die Zähne «putzen», im Französischen «waschen» (laver) und im Englischen «bürsten» (brush)? Colourbox

Unsere Sprache besteht nicht nur aus einzelnen Wörtern, sondern auch aus bestimmten Wortkombinationen. Feste Wortverbindungen, Redensarten und Sprichwörter begleiten uns täglich, ob im Dialekt oder in der Standardsprache. Der wissenschaftliche Begriff dazu: Phraseologie.

In dieser Schnabelweid widmen wir uns voll und ganz (auch eine feste Wortverbindung) der Phraseologie. Mit dabei: Die Linguistin Regula Schmidlin und der SRF-Mundartredaktor André Perler. Aber keine Angst: Es wird keine Uni-Vorlesung, sondern eine kurzweilige Sendung mit vielen Beispielen und Geschichten.

Internationale vs. regionale Redensarten

Wir gehen zum Beispiel der Frage nach, warum «gegen den Strom schwimmen» in so vielen verschiedenen Sprachen verwendet wird, um zu beschreiben, dass jemand gegen den Mainstream, gegen die allgemeine Meinung ankämpft.

Gleichzeitig finden wir heraus, warum die Deutschsprachigen die Zähne «putzen», die Französischsprachigen «waschen» (laver) und die Englischsprachigen «bürsten» (brush).

Die Herkunft der Schweizer Redensarten

Ausserdem spüren wir in dieser Schnabelweid den Ursprüngen von einigen bekannten Schweizer Redensarten nach, wie zum Beispiel «Das schläckt kei Geiss wäg». Und zum Schluss fragen wir: Gibt es auch neue Redewendungen und Sprichwörter?

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: André Perler