Wörter und Gschichte us Adelbode von Christian Bärtschi

Er war Lehrer und Heimleiter in Bern. Vor allem aber ist Christian Bärtschi Heimweh-Adelbodner.

Aufnahme von Adelboden.
Bildlegende: Adelboden – die Heimat von Christian Bätschi. Wikimedia commons / karico

Als solcher hat er grosse Verdienste für die Bewahrung des kulturellen Erbes seiner Heimatgemeinde. Er gab ein Wörterbuch «Adelbodetütsch» heraus sowie mittlerweile drei Bände mit Frutigtaler Mundartgeschichten. Und er ist Redaktor des traditionsreichen Adelbodner «Hiimatbrief», der jährlich erscheinenden, volkskundlichen Publikation im Dorf.

In der Schnabelweid erzählt Christian Bärtschi von seiner Heimat Adelboden und dem Frutigtal. Und er liest aus seinem letzten Buch «Haaggestäcke».

Uni Freiburg streicht Mundartkurse

Die Universität Freiburg bot bis jetzt für fremdsprachige Studierende Kurse in Schweizerdeutsch an. Das Angebot wurde rege genutzt, weil sich Neustudierende mit ein wenig Mundartverständnis viel besser sozial integrieren können. Nun will die Uni dieses Angebot streichen, um mehr Mittel für die akademische Sprache Hochdeutsch zur Verfügung zu haben. Das kommt schlecht an! Eine Standortbestimmung.

Ausserdem in der Sendung: Erklärungen zu den Flurnamen «Siechestuude» und «Twerenegg» sowie zum Familiennamen «Würgler».

Buchtipp

  • Christian Bärtschi: «Der Haaggestäcke». Wyteri Gschichte us mym Läbe. Egger AG, Frutigen 2017

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Urs Tremp, Markus Gasser