Die Besmers waren ursprünglich Besenbinder

Der Familienname Besmer entstammt der Berufsbezeichnung Besmer für Besenbinder. Mittelhochdeutch hiess Besen noch Beseme oder Besamo. Daraus ist die Berufsbezeichnung Besemer entstanden, was das «m» im Namen Besmer erklärt.

An einer Mauer lehnen mehrere Reisigbesen.
Bildlegende: Ein Besenbinder hiess zu alten Zeiten Besemer. colourbox

Im Kreuzlingen gibt es ausserdem den Flurnamen Besmer. Das sei sicher das gleiche Wort, meint Hans-Peter Schifferle vom Schweizerdeutschen Wörterbuch. Vermutlich sei dies früher ein Gebiet gewesen, in dem man früher Reisig zur Herstellung von Besen gewonnen habe.

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Markus Gasser