Kellerhals oder Ziland für Seidelbast

Der Seidelbast hat viele verschiedene Namen, und rund um dieses Gewächs gibt es in der Griechischen Mythologie etliche Geschichten. Der Name Kellerhals für Seidelbast verweist darauf, dass die Pflanze giftig ist.

Zarte weisse Blüten an einem grünen Strauch.
Bildlegende: Ein Seidelbast in Frühlingsblüte. colourbox

Kellerhals stammt vom mittelhochdeutschen Verb «kellen» für quälen ab. Quälend ist das Gift des Seidelbasts. Kellerbeere oder Kellerhals heisst also übersetzt: Eine Planze, die im Haus eine Plage ist und quält.

Das «-land» in Ziland stammt vermutlich vom althochdeutschen Wort «linta» für Bast ab. Damit zeigt sich die Verwandtschaft von Seidelbast und Ziland, die beide auf eine bastartige Pflanze verweisen.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Christian Schmutz