Schweizergarde-Kommandant Georg Sury d'Aspremont

Georg Sury d'Aspremont war von 1935 bis 1942 Kommandant der Schweizergarde in Rom. Als Gardist und späterer Kommandant hat er unter vier verschiedenen Päpsten gedient. Dreimal hat er ein Konklave miterlebt. Am Schweizer Radio hat er 1958 vom Alltag eines Schweizergardisten erzählt.

Die Soldaten der Schweizergarde in den typisch blau-gelb-roten Uniformen beim Papstsegen «Urbi et Orbi» am 25. Dezember 2011 vor dem Petersdom in Rom.
Bildlegende: Die Soldaten der Schweizergarde in den typisch blau-gelb-roten Uniformen beim Papstsegen «Urbi et Orbi» am 25. Dezember 2011 vor dem Petersdom in Rom. Keystone

Am Donnerstag, 28. Februar 2013, tritt Benedikt XVI von seinem Amt als Papst zurück. Bald darauf treffen die Kardinäle der katholischen Kirche aus aller Welt in Rom ein und versammeln sich im Konklave. Hinter verschlossenen Türen treffen sie ihre Wahl für die Papst-Nachfolge.

Die Schweizergarde und der Maresciallo

Der Schweizergarde kommt beim Konklave eine besondere Aufgabe zu. Der Chef der Konklave, der sogenannte Maresciallo, erhält eine Eskorte der Schweizergarde zur Seite gestellt. Zusammen mit dem Kommandanten der Schweizergarde bewacht der Maresciallo die Schlüssel zu den verschlossenen Räumlichkeiten.

Ein Heer strammer Burschen

Von dieser Aufgabe hat Oberst Georg Sury d'Aspremont 16 Jahre nach seiner Dienstzeit als Kommandant der Schweizergarde am Schweizer Radio erzählt. Im Gespräch mit Friedrich Brawand hat er ausserdem über die Anforderungen gesprochen, die ein Schweizergardist erfüllen muss. «Stramme Burschen» müssten es sein und «völlig sauber übers Nierenstück!», so seine Worte.

Autor/in: schb, Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Bea Schenk