Florian Ast hat abgespeckt

2012 erschien das letzte Album von Florian «Flöru» Ast. Es zeigte ihn als retouchiert aufgeblasenen Muskelprotz und viele der Songs hatten Mitsing-Charakter. Zum ersten Mal Vater geworden, präsentiert er sich mit seinem neuen Album «Kurz & bündig» in abgespeckter Version.

Florian Ast.
Bildlegende: Zeigt sich von einer anderen Seite: «Flörus» neues Album ist ruhig geraten. zvg

Fast alle der zehn neuen Mundartsongs auf Florian Asts neuem Album «Kurz und bündig» kommen gemächlich daher. Textlich sind einige davon ein Blick zurück in die Vergangenheit, eine Abrechnung ist es aber nicht. Viel mehr gesteht Florian Ast begangene Fehler ein.

Im Song «New York» sehnt er sich nach der Grossstadt, wo ihn niemand kennt und streut spontan eine Songzeile auf Englisch ein. Es sind Wortspielereien, wie man sie von Florian Ast kennt: ehrlich, augenzwinkernd, aber auch zweifelnd. Sogar traurig wird es, wenn «Flörü» über seinen verstorbenen Hund Paul singt. Zum Musikvideo.

Einen Kracher à la «S'Läbe isch schön», «Radio», «Sex» oder «Schöni Meitschi» sucht man auf diesem Album vergeblich. Es ist ein Album für ruhige Momente.

«Rolling Stones» von Florian Ast

Gespielte Musik

Moderation: Riccarda Trepp, Redaktion: Dano Tamásy