Als der Jazz massentauglich wurde

Jazz - das war die Musik der Schwarzen; anrüchig, primitiv, ja irgendwie sogar schmutzig. Ein einziges Konzert sollte diese Vorurteile ändern: das legendäre «Carnegie Hall Concert 1938». Hauptverantwortlicher für diesen Wendepunkt in der Musikgeschichte, war allerdings ein Weisser.

Banldeader Benny Goodman an der Klarinette - Die Aufnahme entstand 1938 bei einem Konzert mit seiner Band im Roseland Ballroom in New York City.
Bildlegende: Banldeader Benny Goodman an der Klarinette - Die Aufnahme entstand 1938 bei einem Konzert mit seiner Band im Roseland Ballroom in New York City. Keystone

Benny Goodman war es, der gemeinsam mit seiner Band den Jazz aus den Nightclubs und Tanzlokalen heraus auf die grosse Konzertbühne brachte. Es war nicht das erste mal, dass Jazz in der Carnegie Hall gespielt wurde, aber noch nie zuvor standen hier solch etablierte Musiker für ein Jazz-Konzert gemeinsam auf der Bühne.

Benny Goodman demonstrierte dabei die Entwicklung des Jazz mit all seinen Facetten. Bei «Time to Swing» erinnern wir uns an diesen geschichtsträchtigen Auftritt genauso wie an Hans Moeckel. Der beliebte Schweizer Komponist wäre am 17. Januar 2013 90 Jahre alt geworden.

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Redaktion: Jürg Moser