Die Nominierten in der Kategorie «Wirtschaft»

Die Jury des SwissAward hat die Nominierten aus der Wirtschaft bestimmt.

Albert Baumann, Unternehmensleiter Micarna SA - Gewinner in der Kategorie «Wirtschaft»

Nominiert für das wegweisende Lehrlingsprogramm Mazubi bei Micarna.

Albert Baumann erhielt den Preis der Hans Huber Stiftung für ausserordentliche Leistungen in Sachen Berufsförderung, konkret für das einzigartige Lehrlingsprogramm mit der internen Lernendenfirma Mazubi. Mazubi ist ein virtuelles Unternehmen innerhalb der Micarna, das von Lernenden betrieben und geführt wird. Diese kümmern sich vom Einkauf über die Produktion und Logistik bis zum Marketing und Verkauf um alle Geschäftsbereiche und entwickeln und produzieren reale Produkte. Ziel von Mazubi ist laut Micarna, den Lernenden eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen und das Verantwortungsbewusstsein und das unternehmerische Denken zu fördern.

Jean-Claude Biver, Verwaltungsratspräsident Hublot

Nominiert als erfolgreicher Chef von Hublot, der sich für den Wirtschaftsstandort Schweiz stark macht und als Unternehmer ein Vorbild für eine ganze Branche ist.

Jean-Claude Biver ist ein vorbildlicher Unternehmer und ein Manager, der zu begeistern weiss: einer, der enorm Erfolg hat, der in den Standort Schweiz investiert und sich um seine Mitarbeitenden kümmert. Wenngleich die Uhrenbranche nicht die besten Zeiten erlebt, sind die Auftragsbücher bei Hublot prall gefüllt. Dem offiziellen Zeitmesser der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft scheint zurzeit selbst ein schwacher Markt nichts anhaben zu können. Als Unternehmer hat er die Uhrenmarken Omega, Blancpain und Hublot zum Erfolg geführt.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident Pilatus Flugzeugwerke AG

Nominiert für seinen Überraschungscoup mit dem neuen Business-Jet PC-24, der bereits auf fünf Jahre hinaus ausverkauft ist.

Volle Auftragsbücher und ein neuer, vielbeachteter Businessjet: Der Flugzeughersteller Pilatus befindet sich in starkem Aufwind. Der PC-24 ist das erste Schweizer Düsenflugzeug, das kommerziell gebaut wird. Während der Genfer Flugzeugmesse gelang es dem Pilatus-Chef Schwenk, sämtliche 84 Maschinen, die während der ersten drei Produktionsjahre hergestellt werden, zu verkaufen. Die Produktion für weitere zwei Jahre ist auch bereits ausverkauft. Damit landete er die wirtschaftliche Überraschung des Jahres und verschafft dem Wirtschaftsstandort Schweiz Prestige und Beachtung.