Die Rettung des Toten Meeres – was bringt sie?

Das Tote Meer zwischen Israel, Jordanien und dem palästinensischen Westjordanland stirbt langsam ab. Jedes Jahr sinkt der Pegel um rund einen Meter. Die Touristenattraktion droht zur Salzwüste zu werden. Jetzt gibt es Rettungspläne, doch ob die jemals umgesetzt werden, ist unklar.

Blick auf das Tote Meer von Jordanien aus.
Bildlegende: Blick auf das Tote Meer von Jordanien aus. Robert Stähli

Die Rettung für das Toten Meer kommt aus dem Roten Meer. Dort will man Wasser abzweigen und entsalzen. Das gewonnene Süsswasser kommt den Städten Eilat und Akaba zu Gute. Die überflüssige Lake will man über eine Pipeline dem Toten Meer zuführen. Doch das Projekt birgt ökologische und finanzielle Schwierigkeiten, sagt Robert Stähli. Er ist Nahostkenner und ehemaliger Auslandchef bei Schweizer Radio SRF.

Autor/in: Urs Gilgen