Das coolste Rennen der Welt

Am vergangenen Wochenende fand der Nordpol-Marathon statt. Bei Temperaturen von bis zu Minus 41 Grad und mit Geleitschutz vor Eisbären kämpften sich die Athleten über die 42 km.

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Das harte Rennen in Eis und Schnee (SNTV)

1:00 min, vom 13.4.2015

50 Läufer aus 19 Ländern gingen am letzten Samstag 50 km entfernt vom geografischen Nordpol ins Rennen auf Schnee und Eis. Insgesamt galt es, 12 Runden um das russische Camp Borneo zu absolvieren. Bei Temperaturen von bis zu Minus 41 Grad waren Aufwärmpausen dringend notwendig. An der Strecke waren zudem bewaffnete Posten aufgestellt. Diese mussten die Athleten vor Eisbären beschützen.

Den Sieg bei den Männern sicherte sich Petr Vabrousek. Der Tscheche erreichte das Ziel nach 4:22:24 Stunden und sicherte sich damit gleichzeitig das «Pole Double». 2013 hatte Vabrousek bereits den Südpol-Marathon gewonnen. Bei den Frauen setzte sich die Australierin Heather Hawkins durch.