CHL: Die Ausgangslage der Schweizer Klubs

In der Champions Hockey League stehen am Dienstag die letzten Gruppenspiele auf dem Programm. Hier sehen Sie, welche Ergebnisse die Schweizer Klubs für den sicheren Achtelfinal-Einzug brauchen.

Ein Freiburger und ein Spieler von Djurgarden geraten aneinander.

Bildlegende: Kopf an Kopf Die Freiburger brauchen mindestens einen Punkt gegen Djurgarden. EQ Images

Von den 6 Schweizer Vertretern in der Champions Hockey League hatten Kloten und Bern ihre Chancen auf ein Überstehen der Gruppenphase bereits frühzeitig verspielt. Dagegen sind Gottéron, Servette, der ZSC sowie Zug allesamt noch im Rennen. Mit welche Ergebnissen sichern sie sich den Gruppensieg und damit das Achtelfinal-Ticket? Eine Übersicht:

Gottéron: Mindestens ein Punkt

Freiburg hat die besten Karten. Die Saanestädter empfangen in der Gruppe D zuhause den schwedischen Vertreter Djurgarden, gegen den sie das Hinspiel knapp mit 4:5 n.V. verloren. Die in der Meisterschaft kriselnden Freiburger konnten am Samstag gegen Ambri-Piotta den 3. Saisonsieg feiern. Mut macht ihnen die Tatsache, dass Greg Mauldin sein Comeback nach einem Kieferbruch gab. Dieser sagt zuversichtlich: «Wir müssen jetzt so weitermachen wie zuletzt.»

Genf: Mehr Punkte als Frölunda

Auch der zweite westschweizerische Klub hat gute Chancen, das Achtelfinal-Ticket zu lösen. Punktgleich mit Leader Frölunda (12) liegt Genf-Servette in der Poule C auf Rang 2. Im letzten Gruppenspiel gegen Briançon muss das Team von Chris McSorley mehr Punkte holen als die Schweden bei Villach. Die Vorzeichen für einen Genfer Sieg stehen gut, gewannen die Servettiens doch das Hinspiel gegen die Franzosen gleich mit 7:1. Daniel Rubin freut sich auf das Duell: «Die Champions Hockey League ist wichtig für uns. Und es ist eine gute Gelegenheit, um Details zu korrigieren.»

ZSC: Ein Sieg in der regulären Spielzeit

Ein «Alles-oder-nichts»-Spiel, wie es Trainer Marc Crawford ausdrückt, erwartet die ZSC Lions in Wien. Im Hinspiel gegen die Vienna Capitals setzten sich die Zürcher mit 2:1 n.V durch. In Österreich braucht der amtierende Schweizer Meister aber einen Sieg nach 60 Minuten, um in der Gruppe B sicher das Achtelfinal-Ticket zu lösen. Crawford wünscht sich vor allem eines: «Gesund bleiben». Denn beim ersten Duell verletzten sich Luca Cunti und Roman Wick – beide sind aber mittlerweile wieder fit.

Zug: Auf Schützenhilfe angewiesen

In der Gruppe H hat der EV Zug sein Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen. Derzeit liegt der EVZ mit 9 Punkten auf Rang 2 und hat 2 Zähler weniger auf dem Konto als Lappeenranta. Deshalb müssen die Zuger in Ingolstadt gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Lappeenranta bei Viktovice nicht mehr als einen Punkt holt. EVZ-Coach Harold Kreis sagt: «Wir starten mit der Absicht, das Spiel zu gewinnen und schauen dann nach 60 Minuten weiter.» Neben den 11 Gruppensiegern erreichen auch die 5 besten Gruppenzweiten die K.o.-Phase.

Sendebezug: Radio SRF 4, 7.10.2017, 6:17 Uhr.