Neu gibt es auch im Schweizer Eishockey eine Challenge

Die Versammlung der National-League-Klubs hat in Ittigen einstimmig die Einführung einer Coaches Challenge beschlossen. Die NHL kennt diese Regel schon, die Schweiz zieht nun nach.

Heinz Ehlers dirigiert von der Bande aus.

Bildlegende: Neue Option auf der Bank Lausanne-Trainer Heinz Ehlers kann ab nächster Saison einen Videobeweis anfordern. Keystone

Bislang war die Challenge primär im Tennis verbreitet. Mittels «Hawk-Eye» können Spieler fragwürdige Entscheidungen unmittelbar auf dem Platz überprüfen lassen.

Auf die Spielzeit 2015/16 hin führte auch die NHL eine so genannte Coaches Challenge ein. Eine Video-Konsultation kann beansprucht werden, wenn ein Tor nach einer nicht erkannten Offside-Position oder mittels Torhüter-Behinderung erzielt worden ist.

In der Verlängerung immer möglich

Diese in vielen Augen revolutionäre Regel kommt ab nächster Saison auch in der Schweiz zum Zug. Auf hiesigem Eis wird sie wie folgt angewendet: Vorausgesetzt ein Trainer hat noch kein Timeout bezogen, hat er das Recht auf eine Videokonsultation bei einem Gegentor. Er kann checken lassen, ob dem Treffer ein Offside vorausgegangen ist.

Sollte das bestätigt werden, gehen Challenge oder Timeout nicht verloren, andernfalls verwirken sie. Beim spielentscheidenden Tor in der Overtime kann so oder so immer eine Challenge gezogen werden.

Wie finden Sie die Coaches Challenge?

  • Eine geniale Idee im Sinne der Fairness.

    80%
  • Eine überflüssige Regel, die das Spiel unnötig in die Länge zieht.

    19%
  • 743 Stimmen wurden abgegeben