U20-WM: Schaufenster für Rekorde und kommende Superstars

Die Junioren-WM, die in diesem Jahr zum 40. Mal stattfindet, gilt als grösstes Talent-Schaufenster der Eishockey-Welt. Kein Wunder, dass dabei immer wieder famose Rekorde aufgestellt und besondere Geschichten geschrieben werden.

David Aebischer klatscht mit seinen Bronze-Kollegen ab.

Bildlegende: Grösster Schweizer Erfolg Goalie David Aebischer und seine Kollegen holen 1998 die Bronze-Medaille. Keystone

Zum 40. Mal wird ab dem 26. Dezember in Helsinki die Junioren-WM ausgetragen. Das kanadische Magazin «The Hockey News» hat zum Jubiläum 40 Highlights des Turniers herausgesucht. Wir haben für Sie ein paar Preziosen herausgepickt:

  • Die Schweiz gewinnt 1998 in Finnland ihre bisher einzige Medaille. Der Freiburger David Aebischer führt sein Team zu Bronze und wird zum besten Keeper des Turniers gewählt.
  • Sieben Jahre zuvor wird bereits Pauli Jaks in Saskatoon diese Ehre zuteil. Von einer Medaille ist die Schweiz damals noch weit entfernt. Nur dank einem Sieg über Norwegen wird der Abstieg vermieden. Ambri-Goalie Jaks kassiert im Schnitt 6 Gegentreffer pro Spiel.
  • Apropos Ambri: Stürmerlegende Dale «Chief» McCourt, von 1984 bis 1992 in der Leventina tätig, stellt 1977 mit 10 Treffern einen bis heute gültigen Tor-Rekord für das kanadische Team auf.
  • Noch ein «Tessiner»: Der langjährige Lugano-Verteidiger Peter Andersson verbucht an der Junioren-WM 1985 in Finnland 14 Punkte – ein bis heute gültiger Rekord für Abwehrspieler.
  • Schwedens Peter Forsberg stellt 1993 beim Heimturnier mit 31 Punkten (7 Tore/24 Assists) in 7 Spielen einen unglaublichen Rekord auf. Alleine im Spiel gegen Japan (20:1) verbucht der spätere Spielmacher der Colorado Avalanche 10 Punkte.
  • Nicht gross erstaunen kann, dass Forsbergs Linienpartner Markus Näslund am gleichen Turnier mit 13 Treffern den Tor-Rekord aufstellt. Den Assist-Rekord hält Forsberg mit oben erwähnten 24 Vorlagen.
  • Spät-sowjetischer Zauber: 1989 spielt die UdSSR in Anchorage mit einer Sturmlinie bestehend aus Alexander Mogilny, Pawel Bure und Sergej Fedorow. Das Trio schiesst sein Team mit 19 Toren und 38 Punkten zu WM-Gold.
  • Drei Jahre später startet letztmals ein Team der UdSSR zu einer Junioren-WM. Ein paar Tage später verlässt das Team Deutschland mit der Goldmedaille – unter der Flagge der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS).

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Eishockey.

TV-Hinweis

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