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National League 15. Penalty richtet es erneut für Zug

Der EV Zug gewinnt wie schon am Donnerstag gegen Genf auch gegen Kloten im Penaltyschiessen. Die SCL Tigers holen sich in Freiburg dank einem Last-Minute-Sieg drei Punkte.

  • Zug gewinnt zum zweiten Mal in Serie im Penaltyschiessen
  • Die ZSC Lions schlagen erstmals Davos
  • Genf gewinnt auch das 5. Léman-Derby
  • Spätes Glück für die SCL Tigers in Freiburg
  • Bern kann endlich wieder zuhause siegen

Zug – Kloten 5:4 n.P.

Was einmal klappt, funktioniert auch ein zweites Mal: Dieses Motto trifft ziemlich genau auf den EV Zug zu. Wie schon am Donnerstag in Genf gewannen die Zentralschweizer auch gegen Kloten im Penaltyschiessen. Und wie schon am Vortag war es erst der insgesamt 15. Penaltyversuch, der die Entscheidung brachte. Garrett Roe liess Luca Boltshauser mit einer Finte keine Chance und sicherte den Zugern den Zusatzpunkt. Zuvor war es ein Auf und Ab gewesen. Kloten verspielte zwischenzeitlich eine 2-Tore-Führung, schaffte aber zweimal den Ausgleich zum 3:3 und 4:4.

Legende: Video Der Check, der Pestoni ausser Gefecht setzt abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 15.12.2017.

ZSC Lions – Davos 3:2

Nachdem der HCD die ersten zwei Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen die Lions gewinnen konnte, mussten sich die Bündner im dritten Anlauf geschlagen geben. Die Weichen zum Sieg stellte der ZSC im Mitteldrittel, als Roman Wick (24.) und GCK-Lions-Leihgabe Pascal Pelletier (36.) die Zürcher vorentscheidend mit 3:1 in Führung brachten. Mehr als der Anschlusstreffer durch Fabian Heldner in der 49. Minute gelang den Davosern nicht mehr. Für die Lions hat der Sieg allerdings einen faden Beigeschmack. Nach einem harten Check gegen das Knie musste Inti Pestoni das Eis verlassen. Auch für den Übeltäter Marco Forrer war die Partie aufgrund einer Matchstrafe vorbei.

Lausanne – Genf-Servette 3:5

Das Léman-Derby scheint in dieser Saison in fester Hand der Genfer zu sein. Im fünften Aufeinandertreffen mit Lausanne resultierte für die «Grenats» der vierte Sieg. Damien Riat konnte sich dabei als Doppeltorschütze feiern lassen. Zunächst schoss er Genf in der 6. Minute in Front, kurz vor Ende des Mitteldrittels erzielte er den wichtigen Ausgleich zum 2:2. Tanner Richard (47.) und Kevin Romy (52.) brachten Servette im Schlussdrittel vorentscheidend mit 4:2 in Führung. Zwar verkürzte Lausanne noch einmal, Noah Rod entschied die Partie in der 57. Minute aber endgültig.

Freiburg – SCL Tigers 1:3

Alles deutete in der BCF-Arena auf eine Verlängerung hin, als Andreas Thuresson einen letzten Anlauf in Richtung Ludovic Waeber nahm. In der neutralen Zone holte er sich den Puck und versenkte diesen 25 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hinter dem Freiburg-Goalie zum 2:1. Pascal Berger machte 7 Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Netter alles klar.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 15.12.2017, 22:20 Uhr