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National League Bitteres Déjà-vu für Langnau im Hallenstadion

Die Tigers führen auch in der 3. Runde gegen die ZSC Lions, gehen aber wieder als Verlierer vom Eis. Meister Bern bleibt weiter makellos, während Kloten auch in der Resega verliert.

  • Langnau kann auch im Zürcher Hallenstadion eine 3:1-Führung nicht über die Zeit retten.
  • Biel verliert nach einer Heimniederlage gegen Freiburg seine Leaderposition.
  • Kloten geht auch in der Resega leer aus.

ZSC Lions - SCL Tigers 5:3

Manch einer dürfte sich an das Aufeinandertreffen in der 1. Runde erinnert haben: Wie am letzten Freitag führte Langnau im Mitteldrittel mit 3:1. Und wie vor vier Tagen vermochten die Lions zu reagieren. Noch vor der zweiten Pause glichen die Hausherren die Partie aus. Als Robert Nilsson im Schlussabschnitt zum 4:3 einnetzte, war das bittere Déjà-vu für Langnau perfekt. Chris Baltisbergers Empty-Netter besiegelte die neuerliche Niederlage der Tigers. Kleiner Trost: Thomas Nüssli erzielte immerhin das schönste Tor der Partie.

Legende: Video Thomas Nüsslis sehenswerter «One-hander» abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.09.2017.

Zug - Lausanne 5:4 n. V.

Zugs Garrett Roe entschied nach 2 Minuten in der Verlängerung eine verrückte Partie in der Zuger Bossard Arena. Das Heimteam hatte das 1. Drittel mit 3:1 für sich entschieden, ehe die Gäste den Mittelabschnitt mit dem gleichen Skore gewinnen konnten. Neuzugang Roe nutzte schliesslich eine Powerplay-Möglichkeit und bescherte den Zugern mit seinem Premiere-Treffer den zweiten Saisonsieg nach Verlängerung.

Biel - Fribourg-Gottéron 2:3

Noch vor Spielhälfte lag das Überraschungsteam aus dem Seeland mit 0:3 im Rückstand. Freiburg bewies dabei eine eiskalte Effizienz: Gerade einmal 8 Torschüsse hatten die Gäste für die deutliche Führung benötigt. Das Team von Mike McNamara bewies zwar Moral und kam noch einmal auf 2:3 heran. Mehr lag aber nicht drin. Die Bieler verloren damit nicht nur das Spiel gegen Gottéron, sondern auch die Leaderposition an den ZSC.

Bern - Ambri-Piotta 2:0

Meister Bern hat im zweiten Spiel den erfolgreichen Saisonstart fortgesetzt. Dank zwei Treffern von Tristan Scherwey (27./52.) und einem Shutout von Leonardo Genoni feierten die Berner auf beeindruckende Art und Weise den 2. Sieg im 2. Spiel. Ambri vermochte vor allem in den ersten zwei Abschnitten gut mit den Favoriten aus der Hauptstadt mitzuhalten. Vor dem Tor blieben die Tessiner aber zu wenig zwingend.

Davos - Genève-Servette 4:1

Nach dem verpatzten Saisonstart daheim gegen Zug (2:3 n.P.) hält beim HC Davos der Aufwärtstrend an. Die Bündner setzten sich vor Heimpublikum gegen Genf mühelos mit 4:1 durch. Die Basis dazu legten sie mit 3 Toren im Startdrittel. Der Torhüterwechsel von Christophe Bays zu Gauthier Descloux nach der ersten Pause sorgte bei den Calvinstädtern für etwas mehr Stabilität. In der Offensive fehlten aber die Mittel. Cody Almond vermieste 87 Sekunden vor Schluss mit dem 1:4 Gilles Senn den Shutout.

Lugano - Kloten 3:2

Bereits nach 7 Minuten lagen die noch punktelosen Klotener in der Resega in Rückstand. Die Zürcher Unterländer liessen sich vom neuerlichen Fehlstart zunächst nicht verunsichern und glichen die Partie im Powerplay wieder aus. Doch Julien Vauclair und Luca Cunti – mit seinem ersten Treffer im Lugano-Dress – sorgten für die Vorentscheidung. Daran konnte auch Marc Marchons Shorthander zum 2:3-Anschlusstreffer nichts ändern.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 12.09.2017, 22:03 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Reini Styger (stygersson)
    Der SCL war lange im Spiel. Eigentlich wäre min. 1 Punkt verdient gewesen. Allerdings war das 0:2 von den Referees geschenkt, hätte es doch zuvor gegen den SCL zwei Minuten wegen Bandenchecks geben müssen! Unzulänglichkeiten: Wann lernen die ZSC Lions endlich, Spiele wie gegen Frölunda Indiens durchzuziehen? Solches Niveau sieht man hier nicht einmal in den Playoffs. Nur so wird man Meister. Schwedische Eigenverantwortung kontra Wohlfühloase, nützt da das beste Trainerteam um Wallson nichts?
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  • Kommentar von Yannick Hürlimann (boehlimaa)
    Grosser Anteil an diesem Tor hat Sven Ryser mit seiner kämpferischen Leistung? (3:2 für Lausanne 1:56) Welcher Klingberg den Stock ins Gesicht schlägt, wie man sehr gut erkennt im Video? Bewusst nicht erwähnt?
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