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National League Lugano zerzaust die ZSC Lions

Die Zürcher sind im Tessin völlig von der Rolle, verlieren 1:6 und ihre Leaderposition. Zwei Shorthander leiten die Schlappe ein.

Legende: Video Lugano - ZSC Lions abspielen. Laufzeit 4:50 Minuten.
Vom 15.09.2017.
  • 45:32 lautet die Schussbilanz aus Zürcher Sicht, aber 1:6 das demütigende Resultat.
  • Die Special Teams entscheiden: Lugano gelingen 2 Shorthander und 2 Powerplay-Tore. Der ZSC bleibt in 8 Überzahlspielen erfolglos.
  • Luca Cunti trifft gegen seinen Ex-Klub, Dario Bürgler gelingt ein Doppelpack.

Letzten Frühling fielen die ZSC Lions nach dem 2:4 im Viertelfinal gegen Lugano erneut verfrüht aus der Meisterschaftsentscheidung. Ein Sieg im Tessin wäre nun zumindest eine kleine Revanche gewesen. Doch die Mission missriet gründlich: Die Zürcher kassierten ein empfindliches 1:6.

Ohne Pettersson, ohne Ideen

Die Partie begann aus Zürcher Sicht schon denkbar schlecht: Statt in ihren ersten beiden Powerplays Druck zu erzeugen, kassierten sie jeweils einen Shorthander. Ohne ihren kranken Torjäger Fredrik Pettersson agierte die zuvor erfolgreichste Überzahl-Formation der Liga reichlich unbeholfen.

Legende: Video Zwei Shorthander für Lugano abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Vom 15.09.2017.

Lugano seinerseits wirkte nicht nur in Unterzahl wacher, sondern auch mit einem Mann mehr: Die Tessiner liessen noch zwei Powerplay-Tore folgen. Eines davon erzielte ausgerechnet Center Luca Cunti, der letztes Jahr bei den Zürchern auf dem Abstellgleis gelandet war.

Mit dem 5. Sieg aus den letzten 7 Duellen überholte Lugano die Zürcher in der Tabelle. Diese müssen sich Gedanken machen: Nur Langnau (18) kassierte mehr Tore als sie (14).

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 15.09.2017, 22:25 Uhr.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Reini Styger (stygersson)
    Ohne Pettersson, Sjögren und Suter, ohne die in Schweden vorhandene Eigenverantwortung, wann dämmert es in den Köpfen der übrigen Spieler? Wann fällt diese Bequemlich- und Genügsamkeit endlich weg? Box- und Powerplay auf 3. Liga-Niveau! Überfordert das fachlich hochstehende Trainerduo die Spieler? Alle sind gefordert. Es ist zu hoffen, dass Sportchef Leuenberger die richtigen Hebel in Bewegung setzt. Dass es anders geht, wurde gegen Frölunda Indiens bewiesen, wo mehr als Playoff Niveau vorlag.
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